Vermögensberater

Erfahren Sie hier alles über Vermögensberater – Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, haben Sie unten die Möglichkeit, sie uns zu stellen. Wir antworten Ihnen gerne!

  1. Warum soll ich zum unabhängigen Vermögensberater gehen?

    Ach so, Sie gehen ja auch direkt zum Finanzamt und fragen, wie viel Steuern Sie zahlen müssen ….! Der Kontakt zu einem unabhängigen Finanzberater wird sich auch in Österreich immer mehr etablieren, so wie es in Deutschland schon länger der Fall ist. Bald ist das so selbstverständlich wie die Inanspruchnahme des Steuerberaters.
    Und jetzt kommt natürlich die Sache mit den schwarzen Schafen. Ja, die gibt es auch unter den Finanzberatern. Aber die überwiegende Mehrzahl der KollegInnen ist um ihre Kunden ehrlich bemüht, handelt verantwortungsbewusst und sie beraten zukunftsfähig und wirklich produktneutral, nicht für höhere Provisionen. Dabei handeln sie letztendlich auch eigennützig, weil sie wissen, dass ihnen die Kunden erhalten bleiben und sie weiter empfehlen.
    Die Arbeit unabhängiger Vermögensberater und Honorarberater ist nicht zu verwechseln mit dem Geldcoaching! Siehe dort.

  2. Was verdient mein Berater?

    Die Banken und die Vermögensberater sind seit einiger Zeit verpflichtet, Sie über ihre Provisionen und Vergütungen aufzuklären. Der Geldcoach zeigt Ihnen, welche Formen der Entgelte es gibt und welchen Verhandlungsspielraum Sie hier haben und Sie werden staunen, wie viel das ausmachen kann! Eine andere Möglichkeit ist die Honorarberatung, bei der Sie sicher sind, dass der Berater Sie produktunabhängig berät. Diese Möglichkeit ist im Nachhinein günstiger, da Ihnen der Honorarberater die Produkte provisionsfrei vermittelt. Mehr unter: "Was verdienen Vermögensberater wirklich".

  3. Kann ich mich für ein Honorar von einem Vermögensberater beraten lassen?

    Natürlich! Zu Beginn der Beratung wird das Honorar festgesetzt.
    Ihr Vorteil: Sie erhalten nettoisierte Produkte, d.h. aus diesen wurden die Provisionen für den Berater heraus gerechnet. Dadurch erhöht sich die sog. Ablaufleistung, mehr Kapital arbeitet für Sie. Dadurch sind auch die Kosten für Sie viel transparenter!

  4. Die Bank hat mich falsch beraten!

    Wenn Sie diesen Verdacht hegen, sollten Sie unbedingt zu einer unabhängigen Stelle wie zB in Österreich zur Arbeiterkammer gehen, denn die vertritt die Interessen der KonsumentInnen. Oder Sie gehen gleich zum Geldcoach, der hat auch fachliche Expertise und kann sie vor allem in der Kommunikation mit der Bank coachen.

  5. Warum wird mir beim Geldcoaching kein Finanzprodukt empfohlen oder verkauft?

    Weil das Geldcoaching Ihren Bezug zu Geld entspannen soll - und dieser Prozess darf nicht durch einen Interessenkonflikt gestört werden! Das wäre ungefähr so, wie wenn Ihnen ein Dienstleister eine bestimmte Diagnose stellen würde / eine Problemstellung aufzeigt, nur damit er Ihnen eine teure Therapie/Beratung/Produkt andient, an der er gut verdient. Und im Nachhinein stellen Sie dann fest, dass Sie dieses Problem eigentlich nicht hatten, aber viel Geld gezahlt haben.

  6. Warum können Vermögensberater nicht Geldcoaching machen?

    Weil sie in einen Interessenkonflikt geraten würden! Denn im Geldcoaching geht es nicht um Finanzprodukte, sondern um den Bezug zum Geld. Ausserdem ist Coaching etwas völlig anderes wie Beratung: Coaching ist interaktiv, weil der/die KundIn den Prozess mit gestaltet. In der Beratung ist nur der Berater aktiv. Mehr dazu unter Geldcoaching.

  7. Provision versus Honorarberatung

    Kollegen aus der Finanzbranche berichten, dass Kunden immer noch zu Produkten greifen, die die Provision beinhalten, obwohl ihnen auch Honorarberatung angeboten worden ist, die viel günstiger wäre. Der Grund scheint wohl zu sein: Die Provision "sieht" der Kunde zuerst nicht, weil es in den Prämien einberechnet ist, das Honorar muß er direkt an den Berater zahlen. Der Unterschied wird bei der Ablaufleistung deutlich: Da am Anfang der Laufzeit ein beträchtlicher Teil der Prämie nur für die Kosten aufgewendet wird, landet weniger Kapital in der Veranlagung (zB. Fonds). Wehe, Sie lösen die Versicherung nach ein paar Jahren auf, Sie haben zwar dauernd eingezahlt, aber nur einen kleinen Rückkaufswert! Nun wissen Sie, warum von manchen Finanzbetrieben so gerne Lebensversicherungen verkauft werden. Für viele KundInnen sind diese als Veranlagung nicht geeignet, weil das Kapital über lange Zeit (mind. 15 Jahre) gebunden ist.
    Ich gebe Ihnen ein Beispiel: wenn Ihnen eine Lebensversicherung verkauft wird (Laufzeit 25 Jahre), verdient der Berater bis zu 2.500,- an Provision plus Bestandsprovision während der Laufzeit. Verkauft er die Lebensversicherung über Honorarberatung, dann ist diese "nettoisiert", also die Provisionen herausgerechnet und er stellt dem Kunden eine Rechnung über 500,- EURO aus. Der Kunde hat eine Ablaufleistung, die um bis zu 15% höher liegt, das sind zigtausend EURO! Dazu kommt, dass der Kunde wirklich sicher sein kann, neutral und produkt - unabhängig beraten worden zu sein, da der Berater ja nur von ihm das Honorar bekommt.
    Ich will nicht alle FinanzberaterInnen in einen Topf werfen, denn es gibt genug, die wirklich zuerst an die Bedürfnisse der Kunden denken und Produkte verkaufen, die weniger Provision als andere bringen. Allerdings ist es problematisch, dass der Berater dem Kunden ein Produkt verkaufen muß, um durch die Provision seine Aufwendungen für die Beratung zu decken. Bei der Honorarberatung ist dieses Problem und vor allem die Produktunabhängigkeit geklärt. Warum die Kunden trotzdem zu Produkten greifen, die ihnen nachhaltig finanzielle Nachteile schaffen, ist mir ein Rätsel. Glauben sie wirklich, Finanzberatung kostet ihnen nichts?!

  8. Was verdienen Vermögensberater wirklich?

    Die Banken und die Vermögensberater sind seit einiger Zeit verpflichtet, Sie über ihre Provisionen und Vergütungen aufzuklären.Die MIFID (=Markets in Financial Instruments Directive, Finanzmarktrichtlinie), regelt das. Für Sie als EndkundIn von Finanzprodukten stellt sich die Materie aber sicher immer noch als undurchsichtig dar. Als Geldcoachin, die nur über Honorare arbeitet, aber einen Einblick hinter die Kulissen der Finanzbranche hat, muß ich Ihnen leider bestätigen, dass in der Branche immer noch Praktiken herrschen, die für die KundInnen nicht wirklich vorteilhaft sind, sondern eher für alle anderen Marktteilnehmer. Sie können dies an der derzeitigen Lage auf den Kreditmärkten beobachten: Wenn überhaupt ein Kredit vergeben wird, dann auch bei bester Bonität zu horrenden Aufschlägen - weil die Banken dringend Geld brauchen....!
    Im Geldcoaching zeigen wir Ihnen, welche Formen der Entgelte es in der Finanzbranche gibt, welchen Verhandlungsspielraum Sie hier haben und Sie werden staunen, wie viel das ausmachen kann!
    Eine andere Möglichkeit ist die Honorarberatung, bei der Sie sicher sind, dass der Berater Sie produktunabhängig berät. Diese Möglichkeit ist im Nachhinein günstiger, da Ihnen der Honorarberater die Produkte provisionsfrei vermittelt. Diese Form der Bezahlung der Finanzberatung steckt in Österreich allerdings noch in den Kinderschuhen! Aber fragen Sie Ihren Vermögensberater!




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