Wie ein kleiner Sieg zu einem großen Paradigmenwechsel führen kann

Jan 16th, 2012 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Wenn wir von Florians Geldcoaching das Feedback einer KundIn vorstellen, dann ist dies immer anonymisiert. In diesem Fall kann die Dame aus dem gesamten deutschsprachigen Raum kommen. Ihre Schilderung zeigt sehr treffend, was sich bei einem Geldcoaching – Prozess bewegen kann. Die Dame machte diesen über einige Monate per Telefon.

Sie schrieb uns:

In einer Geldangelegenheit ist mir ein echter Durchbruch gelungen: Ich hatte ja eine sehr belastende Umsatzsteuer-Sonderprüfung für 2009 und 2010. Das Finanzamt wollte eine Nachzahlung von über 3.000 Euro, und es ist mir jetzt gelungen, nach langem Hin und Her eine Änderung durchzusetzen und den Nachzahlungsbetrag auf ca. 500 Euro zu reduzieren. Darauf bin ich sehr stolz, zumal mein Steuerberater, dem ich jetzt endlich gekündigt habe, dazu nichts, wirklich nichts beigetragen hat und ich das alles selbst verhandelt habe. Ich denke, es ist auch Erfolg unseres Coachings, dass ich aktiver geworden bin und mir zutraue, Geldangelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen.

Herzliche Grüße

Die Investition in den Geldcoaching – Prozess hat sich ausgezahlt, weil er zu einem Paradigmenwechsel führte: Die Dame hat Selbstbewusstsein erlangt:  Sie hat sich bewiesen, dass sie sich durchsetzen kann. Das macht Mut für die Zukunft!

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Wir können bei uns selber anfangen!

Jan 11th, 2012 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Dieser Tage wird gerne auf die Banker und manche Politiker geschimpft. Sie würden auf Kosten der Allgemeinheit, also der Steuerzahler immer nur auf ihren persönlichen Vorteil aus sein. Und manche von ihnen würden am Rande der Legalität agieren, oder darüber hinaus. Es gilt  die Unschuldsvermutung.

Eine kleine Geschichte, die mir wiederfahren ist: Bei ihrem Aufenthalt in den USA sind meiner Tochter zwei wertvolle Flöten aus Holz vom Hund der dortigen Gastfamilie  zerbissen worden. Die Familie ist nicht versichert für solche Vorkommnisse. Hier in Österreich sind Hunde meistens bei der Haushaltversicherung mitversichert.

Ich haderte mit unserem Schicksal: Der Schaden: Rund 1.500 Euro. Ich erzählte das in meinem Bekanntenkreis. Man riet mir, hier eine Familie mit (versichertem) Hund zu finden und das mit denen “zu machen”. Die Menschen, die mir diesen Ratschlag gaben, sind sehr seriös und angesehen.

Aber bitte um Verzeihung: Das ist kein Kavaliersdelikt. Das ist glatter Betrug.

Ich erzählte das dem Versicherungsmann meines Vertrauens. Er erzählte mir, dass diese Versicherungen in ungeheurem Ausmaß für solche Fälle mißbraucht werden.

Ich bin zwar auch nicht “oberheilig”. Aber ich werde das nicht machen. Nicht nur, weil ich dann nicht mehr auf die Banker und manche Politiker schimpfen kann. Sondern weil es eine moralische Grenze gibt. Auch das Argument ist zu wenig: “Wenn das die anderen auch machen ….!” Fangen wir einfach an, es anders zu machen als die Anderen.

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Was sagt ein Engel über Geld?

Dec 21st, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

EngelPassend zu den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen eine Botschaft eines Engels zum Geld. Ich nehme sowas ernst und ich weiß, dass immer mehr Menschen das auch tun.

Ich kam auf die Idee, als ich meine Namensvetterin Verena Klanfar *www.engelbotschaften.at* aus Graz kennen lernte. Mag. Verena Klanfar aus Graz, die Engelbotschaften seit ihrer Kindheit empfängt, hat diese Gabe zur Basis ihrer Tätigkeit gemacht. Wir gestalteten einen Artikel für das ZUFALL – Magazin, bei dem ich die Redaktion Finanzen verantworte.

Die Botschaft ist sehr klar: Geld ist als Tauschmittel zu betrachten. Und es kommt darauf an, dass man beim Geld die Haltung des Gebens einnehmen soll.  Aber auch die des Annehmen – Könnens. Und nicht immer in Win-Win – Szenarien denken.

Aber lesen Sie selbst: Hier kann man den Artikel mit der Engelsbotschaft herunterladen. Er eignet sich gut, um in den Feiertagen ein bisschen in sich zu gehen und zu überlegen: Wie ist meine Haltung beim Geld?

Das wunderbare Bild hat die Mutter von Verena Klanfar geschaffen: Waltraud Klanfar http://kunst.klanfar.at/.

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Geld oder Leben?

Nov 23rd, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

In ihrem Vortrag zeigt die Diplom – Psychologin Monika Müller auf, wie gefährlich es sein kann, wenn man seine Gedanken auf Geld projiziert. Doch das tun wir alle! Und dauernd. Deshalb wird als “normal” und ganz “natürlich” betrachtet, wenn man z.B. Geld mit Sicherheit oder Freiheit gleichsetzt.

Können Sie sich vorstellen, auch ohne Geld sicher, sexy, mächtig und frei zu sein? Wer bin ich  – abgesehen vom Geld?

Kleines Gedankenspiel: Schreiben Sie auf, was Sie mit Geld verbinden. Ersetzen Sie dann das Wort “Geld” mit “Ich”:

Ich bin sicher.
Ich bin sexy.
Ich bin mächtig.
Ich bin frei.

Geht Ihnen das einfach von den Lippen? Oder stellt es für Sie eine Herausforderung dar?

Subjektive Empfindungen, die auf Geld ausgelagert wurden, sollten zurück genommen werden. Sonst bleibt immer ein Geldproblem. Das ist ein Stück intensive Arbeit, die man am besten mit professioneller Begleitung angeht. In diesem Prozess wird den Menschen auch oft klar, warum wir sagen: “Geld ist der Spiegel des Selbst”.

Derjenige, der das Gedankenspiel machen kann, ist in der Lage, Entscheidungen fürs Leben zu treffen, nicht für das Geld. Dieses fliesst dann ohnehin. Und sie oder er ist glücklicher.

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Wer mehr verdient, ist glücklicher. Stimmt.

Nov 15th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

An für sich ist die Tatsache banal und wir haben es ja schon immer gewusst: Wer mehr verdient, ist glücklicher. Das wurde jetzt in Österreich im Arbeitsklima – Index  der AK mit dem Ifes – Institut festgestellt.

Der Wirtschafts – Journalist Hellfried Semler von der Kleinen Zeitung hat die Ergebnisse der Studie auf den Punkt gebracht, siehe Zitat unten. Menschen, die besser verdienen, haben zuvor in ihre Ausbildung investiert oder ihre Stärken geschult, damit sie am Arbeitsmarkt mehr Chancen haben. Entscheidend ist: sie haben das Geldverdienen auf keinen Fall dem Zufall überlassen.

Diese Menschen sind deshalb meistens glücklicher: Sie können ihre Begabungen ausleben, vielleicht haben sie sogar ihre Berufung zum Beruf gemacht. Dass sie dabei mehr verdienen, ist klar: Wer bei der Arbeit Freude hat, Resonanz nach innen spürt, erfährt diese auch aussen: Beim besseren Gehalt.

Deshalb ist es so wichtig, in sich zu gehen und zu schauen, ob die Arbeit wirklich erfüllend ist, wenn einer meint, zu wenig Geld zu verdienen. Wer seine Erfüllung gefunden hat, dessen Geldgebarung regelt sich von selbst. Wenn das dann immer noch nicht der Fall ist, weiß er oder sie mittlerweile, wo er oder sie hingeht :-)

DENKZETTEL: Bare Münze

Was stimmt nun? Der Satz: Geld regiert die Welt – freudiges Kopfnicken bei jenen, die genug davon haben, resignierendes bei jenen, denen das Geld abgeht. Oder die Zeile aus einem Wienerlied: Es is’ olles ans, obst a Geld hast oder kans.

Nun, der Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer gibt eine deutliche Antwort. Am glücklichsten in ihrem Job sind jene, die ausreichend verdienen, sich also finanziell etliches leisten können, ohne jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen.

Aber Neid ist nicht angebracht. Die, die besser verdienen, haben in den meisten Fällen eine gute Ausbildung hinter sich, also Zeit in ihr künftiges Glück investiert oder auch Mut bewiesen, sich an Neuem zu versuchen. Am unteren Ende der Skala stehen Berufe, die schwere körperliche Belastungen fordern oder solche sind, die bald einer ausüben kann, nicht jeder aber ausüben will.

Gibt’s einen Ausweg? Vielleicht diesen – an seinen Fähigkeiten arbeiten, den Willen haben, mehr aus sich zu machen. Sagt doch ein chinesisches Sprichwort: Bist du Meister in einer Disziplin, werde Schüler in einer anderen. HELLFRIED SEMLER

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Die Börsen im Hoch – alles paletti?

Oct 28th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Noch lange nicht, glaube ich, bei den schwindelerregenden Summen beim EFSF. Vor allem die Sache mit dem Hebel  – ich bin sehr gespannt, wie das ausgeht.

Die Börsen haben die Entscheidung gefeiert. Ich glaube, allein aus dem Grund, weil jetzt nun wenigstens Klarheit herrscht.

Das ist ein alter Tipp von uns im Geldocaching: gerade wenn es sehr eng ist beim Geld, scheuen sich Viele, hinzuschauen. Manche schaffen es, über eine viel zu lange Zeit nicht aufs Konto zu schauen oder die Post aufzumachen. Das macht die Situation aber nur noch schlimmer. Diese Vogelstrauß – Politik herrschte in Europa und seinen Staaten aber jahrzehntelang! Niemand hinterfragte die bestehenden Strukturen und die Kontrollsysteme.

Jetzt liegt langsam alles auf dem Tisch (auweh!!), aber es brachte wenigstens Klarheit. Und deshalb zogen die Börsen an. Das war wieder mal reine Psychologie. Denn die zugrundeliegenden wirtschaftlichen Daten der Aktien haben sich ja nicht von heute auf morgen geändert.

Ein Grund mehr, die persönliche Haltung zum Geld zu überdenken. Ich bin jedenfalls immer neugieriger, wie sich das Finanzsystem weiter entwickeln wird.

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Die Leute wollen sich blenden lassen. Wollen sie das wirklich?

Oct 19th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Wie können sich eine bekannte Radio – Moderatorin, Veranstalter einer großen Gründermesse und andere von einer Mentaltrainerin so offensichtlich täuschen lassen? Diese behauptete, einen Formel 1 – Fahrer zu ihren Kunden zu zählen. Für den Tag in Graz mit zwei Vorträgen erhielt sie ein Honorar von angeblich 15.000,- Euro.

Natürlich macht es was her, wenn man als AnbieterIn einer Dienstleistung tolle Referenzen nennen kann. Alle Menschen wollen zu den Gewinnern zählen, also gehen sie dort hin, wo Gewinner und Gewinnerinnen sind. Vermeintlich.

Die andere Seite ist der Schein, die Oberflächlichkeit, die in unserer Gesellschaft herrscht. Sind alle Gewinner echte Gewinner? Die Gefahr ist groß, dass hier Luftschlösser in sich zusammen fallen.

Florians Geldcoaching hat keine Referenzliste und wird wahrscheinlich auch in Zukunft keine haben. Manche Menschen, die zu uns kommen, erzählen das Niemandem. Das können wir aber über unsere KlientInnen sagen: Worauf wir sehr stolz sind, ist die Tatsache, dass Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten zu uns kommen. Mit viel oder wenig Geld. Und die Bezahlung unserer Leistung ist nie ein Thema, da wir hier verschiedene Modelle der Zahlung anbieten (zu marktüblichen Preisen, siehe hier).

Obwohl das Thema das Geld ist, das äußere Werte abbildet: Es geht um die inneren Werte. Geld als Spiegel des Selbst: Beim Geldcoaching dreht sich alles um die persönlichen Fähigkeiten, die, werden sie in der Arbeit gelebt, Resonanz erzeugen und dadurch Geld bringen. Wenn man sich seiner Werte bewusst ist, kommt SelbstWERTgefühl und Selbstvertrauen.

Umso effektiver ist es für die persönliche Weiterentwicklung, wenn man beim eigenen Bezug zu Geld ansetzt. Ist dieser Bezug geklärt und entspannt, öffnet sich ein enormes Potential für diesen Menschen. Er ist selber der Gewinner, sie ist die Gewinnerin.

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Ich bin schon wieder eine Pionierin

Oct 6th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Mein Urgroßvater Oskar Gierke war einer: Er gründete das Annenhofkino in Graz. Ich komme aus der Pionier – Rolle auch nicht mehr heraus: Erst heute realisierte ich das wieder: Denn Florians Geldcoaching ist eines der ersten Unternehmen in Österreich und Deutschland, das eine Gemeinwohl – Bilanz erstellt hat und diese auch veröffentlicht. Deshalb dürfen wir uns als Pioniere bezeichnen. Wie auch die KWB:

„Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt müssen wieder eins werden und Unternehmen müssen dabei lernen, wieder Gesamtverantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Die Gemeinwohl-Bilanz hilft, dass unsere Anliegen ernst genommen werden, weil die Ergebnisse messbar und vergleichbar sind.” (Erwin Stubenschrott, Geschäftsführer KWB Die Biomasseheizung)

Im Modell Gemeinwohl-Ökonomie erstellen die Unternehmen eine jährliche Bilanz, in der die Firmenleistungen für das Gemeinwohl sichtbar gemacht, in Punkten gemessen und später auch steuerlich belohnt werden sollen (ökologische Produkte und Produktion, hohe Arbeitsplatzqualität, innerbetriebliche Mitbestimmung, Kooperationskompetenz, usw.).

Hier  können Sie unsere Bilanz herunterladen:Wir sind Gemeinwohlunternehmen

Warum machen wir das? Weil wir durch die Entwicklung von Geldcoaching schon ein Zeichen gesetzt haben: Wir sind aus der Finanzbranche ausgestiegen. Alles weitere auf www.geldcoaching.com.

Im Pressetext zur gestrigen Pressekonferenz werde ich mit folgenden Worten zitiert: “Ich bin überzeugt, dass man achtsam, kooperativ und nachhaltig wirtschaften kann, ohne sein Unternehmen und sich selbst dabei zu vergessen. Das schafft Mehrwert für die Gesellschaft. Das ist auch der Grund, warum ich vor einigen Jahren aus der Finanzbranche ausgestiegen bin und mit meinem Mann Geldcoaching entwickelt habe: Hier unterstützen wir Menschen, den Umgang mit Geld zu entspannen.”

Die Bilanz hat bei uns einen Prozess ausgelöst: Es endet ja nicht an der Verwendung von Recycle – Papier. Aber so werden uns ehrenamtliche Tätigkeiten jetzt erst wirklich bewusst, weil sie in der Bilanz bewertet werden. Und dass wir dem Gemeinwohl auch dienen, indem wir bei manchen  unserer KlientInnen einen aktiven Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten.

Die Themen: Mitbestimmung, innerbetriebliche Transparenz, Gender sind zwischen meinem Mann und mir geklärt :-) Deshalb erhielten wir auch eine relativ hohe Punktezahl. Aber die ist nicht ausschlaggebend: Mir ist wichtig, dass ich mir schon am Beginn des Tages in den Spiegel schauen kann, nicht erst an dessen Ende.

Hier eine Auswahl der Presseartikel.

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Die Story eines Geldcoaching – Kunden

Sep 29th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

PC-Abulanz-LOGO

An dieser Stelle werde ich in Zukunft ehemalige KlientInnen vorstellen, die mir erlaubt haben, ihre Geschichte zu erzählen. Es soll den LeserInnen dieses Blogs eine Vorstellung davon geben, was Geldcoaching ist und was es bewirken kann.

Vor einem Jahr lernte ich Stefan Russ auf einer Messe in Graz kennen. Wir kamen ins Gespräch und er befragte mich zu Geldcoaching. Wie so viele andere Menschen hatte er das Problem, dass es mit dem Geld bei ihm nicht so rund lief, wie er sich das vorstellte. Er beschrieb mir seine Situation ganz genau: Immer, wenn er kurz vor einem Abschluß mit einem Kunden stand, zog sich etwas in ihm unbewusst zurück und er konnte den Abschluß doch nicht machen. Er war total frustriert und resigniert.

Ich schrieb ihm ein Email, in dem ich die Geschichte einer Künstlerin beschrieb, die auch bei uns war, der es heute gut geht. Ich schrieb auch über Glaubensmuster und was sie beim Geld bewirken, wenn sie negativ sind. Dass man sich damit ständig selbst behindert, wirtschaftlichen Erfolg verhindert.

Stefan Russ willigte ein, dass wir einen Termin mit ihm machen. Er durchlief einen Geldcoaching – Prozess, in dem sich herausstellte, dass ihm die Meinungen in seinem Umfeld zu seiner beruflichen Tätigkeit  wichtiger waren als seine persönlichen Wünsche. Das, was er wirklich gerne tat, sein Hobby, in dem er aufgeht, machte er nicht: An Computern basteln. Aber genau das hat er jetzt zu seinem Geschäft gemacht. Wenn ich ihn treffe, habe ich einen strahlenden Menschen vor mir! Er hat ein sehr schönes Geschäft in der Südsteiermark gemietet, fährt zu seinen KundInnen nach Graz und – Umgebung, repariert und hilft vor Ort oder nimmt das Gerät mit. Alte Geräte werden hergerichtet und an soziale Einrichtungen verschenkt, bzw.  fachgerecht entsorgt. Stefan Russ hat eine kostenfreie Nummer eingerichtet, unter der er immer erreichbar ist, siehe oben. Probieren Sie es mal aus. Die PC – Ambulanz und Geldcoaching.

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TUN oder SEIN

Aug 26th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Beispiel mit TUN:

Ich beschließe einen Blumenfachhandel zu eröffnen, da Blumen meine Leidenschaft sind.

Ich besuche nebenberuflich drei Jahre lang die Abendschule, um alle Voraussetzungen für die Geschäftsführung zu erfüllen. Ich absolviere ein weiteres Jahr die WIFI-Kurse für Buchhaltung und Unternehmensführung. An den Wochenenden an denen Zeit bleibt, suche ich einen geeigneten Standort für mein Geschäft und verbringe dann ein weiteres Jahr dies zu planen und zu bauen. Nach fünf Jahren erfolgt die Eröffnung meines Geschäftslokales. Nach drei Jahren komme ich dahinter, dass ich zwar mein großes Ziel verwirklichte, ich aber vor lauter Angebote schreiben, Rechnungen legen und allgemeinen unternehmerischen administrativen Tätigkeiten, keine Zeit mehr habe, um Blumen zu verkaufen. Ich stelle jemanden ein, der das für mich erledigt. Für meine wirkliche innere Leidenschaft „mit Blumen zu arbeiten“ und mein Wissen über sie weiterzugeben und dadurch anderen Menschen eine Freude zu bereiten, ist nur mehr sehr wenig Zeit…

Das Geschäft läuft ganz gut, ich kann davon leben und bin Selbstständig.

Beispiel mit SEIN

Ich beschließe einen Blumenfachhandel zu eröffnen da Blumen meine Leidenschaft sind.

Ich frage mich was ich SEIN will und kreiere mir in einem sehr entspannten Zustand ein farbenprächtiges Bild mit vielen Emotionen. Dieses Bild schreibe oder zeichne ich mir auf und rufe es immer wieder in Erinnerung. Ich verbreite mein Vorhaben unter unzähligen Personen und meine Aufmerksamkeit ist unterbewusst auf alles gerichtet, was mir zu diesem SEINSZUSTAND verhilft. Innerhalb eines Jahres finde ich einen begeisterten Partner der alle Voraussetzungen zur Geschäftsführung mitbringt und mit mir die Unternehmung starten möchte. Ganz zufällig fällt mir Wochen darauf eine Zeitung in die Hände, in der ein Nachfolger eines Geschäftslokales gesucht wird. Zwei Jahre später in diesem Geschäftslokal:

Mein Partner ist im Büro und managt mit Freude unsere Finanzen und Bestellungen. Ich bin mit Kunden im Geschäft und kreiere gerade eine neue kreative Blumenvariation für eine Hochzeitsfeier. Aufgrund meiner hohen Fachkompetenz und Freude die ich ausstrahle, läuft das Geschäft prächtig. Ich bin rundum glücklich mit meinem Beruf!

Dieser sehr schöne Vergleich kommt von Markus Mayrhofer, einem Marathonläufer und Manager. Es zeigt so gut, dass es nicht aufs TUN ankommt, sondern zuerst auf das SEIN. Markus schreibt weiter:

Um das zu leben, was einen wirklich erfüllt, ist es zielführend, sich zu überlegen was man SEIN will. Um ein intensives Bild davon zu bekommen, ist es außerdem sehr ratsam, möglichst viele Sinne und Gefühle mit diesem zukünftigen SEIN anzusprechen. Genau an diesem Punkt kommt die Spiritualität ins Spiel, da man in möglichst entspanntem Zustand nach innen spüren sollte. Viele Menschen kommen heutzutage durch viele äußere Einflüsse von selbst nicht mehr in diesen Zustand. Ich meine das Befinden, in dem man sich ganz echt selbst spürt und auf tiefgreifende Fragen mit dem Herz antworten kann. In uns liegen all die Antworten, die uns mit Freude in unsere ureigene Richtung bewegen.
Es kann ein großer innerer Wunschtraum sein, der uns innerlich bewegt. Dieses SEIN muss keineswegs ganz realistisch betrachtet werden. Denn erst wenn uns innerlich etwas bewegt, bewegen wir auch äußerlich etwas. Je größer die magnetische Wirkung dieses Bildes, desto stärker wird der innere Antrieb!

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Unterscheide: Geldcoaching zu Finanzberatung

Aug 18th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Positionierung Geldcoaching

Wenn wir erläutern, was Geldcoaching ist, weisen wir zunächst immer auf das wichtigste Unterscheidungsmerkmal hin, das zu Finanz – bzw. Vermögensberatung besteht: Bei Florians Geldcoaching werden KEINE Finanzprodukte verkauft. Punkt. Wir vermitteln keine Finanzierungen oder Geld-Veranlagungen. Wir empfehlen auch keine Produkte. Weil es bei Geldcoaching darum auch nicht geht.

Lesen Sie hier, worum es bei Geldcoaching geht: Um Leithilfe für den entspannten Bezug zu Geld. Da kommt dann oft die Frage: “Wie erreiche ich das, wenn ich kein Geld habe?” Eben indem alte und hinderliche Glaubensmuster und Prägungen beim Geld aufgelöst und abgelöst werden durch eine mentale und emotionale Neuausrichtung. Denn beim Geld hängt alles vom Kopf ab, von der inneren Einstellung. Wer im Kopf immer den Satz: “Ich habe zu wenig Geld” mit sich herumträgt, hat gefühlt zu wenig Geld und meist auch wirklich immer zu wenig. Dieses Mangeldenken ist für jeden Menschen hinderlich, sei es im Beruf oder als Unternehmer. Vor allem nimmt es natürlich enorm viel Lebensqualität.

Der Vermögensberater kann auf diese “Soft Facts” nicht eingehen, dazu ist er nicht geschult. Er soll den Kunden beraten und muß ihm Lösungen anbieten. Schon darin unterscheidet sich die Beratung vom professionellen Coaching, das Leithilfe und Unterstützung bietet, aber keine fertigen Lösungen. Die soll sich die KlientIn selbst erarbeiten. Das ist ein viel nachhaltigerer Prozess. Das Ergebnis ist auch für uns oft verblüffend: Menschen, die kein Selbstvertrauen hatten, sich delogiert sahen, haben nun einen besser bezahlten Job. Unternehmen florieren plötzlich. Ein Mann, der nun mit einer Dienstleistung, die immer sein liebstes Hobby war, erfolgreich ist.

Wir sind auch keine Schuldnerberater, wenngleich manche unserer KlientInnen Schulden haben. Es ist allerdings sehr förderlich, wenn jemand im Zuge oder nach einer Schuldenregulierung ein Geldcoaching macht: Hier kann er die Prägungen und Glaubensmuster bearbeiten und auflösen, die ihn wahrscheinlich in die Situation gebracht haben.

Und da werden wir natürlich gefragt: ” Wie soll das einer zahlen, wenn er schon Schulden hat?” Für eine Schuldenregulierung braucht man Geld. Sogar für die Anmeldung eines Privatkonkurses (der übrigens in den wenigsten Fällen wirklich notwendig ist) braucht man Geld. Warum dann nicht nachhaltig in die wirtschaftliche Zukunft investieren?

Wir bieten viele Formen der Ratenzahlung an. Erstaunlicherweise können manche unserer KlientInnen, die eine Ratenvereinbarung mit uns abgeschlossen haben, das Coaching dann bald zur Gänze zahlen. Da hat sich während des Prozesses schon Einiges an Verkrampfungen beim Geld gelöst! Denn beim Geld hängt alles vom Kopf und vom Gefühl ab.

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Wer kam auf: “money_mind_balance” ?

Jul 8th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Diese Bezeichnung unserer Methode wurde von DI(FH) Andreas Rehklau vom Innolab in Graz kreiert, dem ich an dieser Stelle dafür herzlich danke. Ich meine, dass die Wirkung der Methode damit absolut getroffen ist. Und auf Englisch natürlich sehr space-ig klingt :-)

Ich kann das jeder GründerIn oder UnternehmerIn nur empfehlen: Rehklau ist ein unglaublich kreativer Geist, der für praktisch jede Geschäftsidee Eingebungen hat, die sehr inspirierend sind! Einfach mit ihm einen Termin machen, mindestens 2 Stunden Zeit nehmen und versuchen, mit zu schreiben ;-)

http://www.innolab.at

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Geld – Glaubenssatz Nr. 6: “Geld macht sexy!”

Jun 28th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Die Parallele 6 = sexy habe ich erst gesehen, als ich den Newsletter abgeschickt habe :-) )

Hier der Text aus dem Newsletter, den Sie hier bestellen können:

Dass Geld sexy macht, hat sicher archaische Ursprünge in Fruchtbarkeitssymbolen. Geld bedeutet Fülle und wird in weiterer Folge als Symbol für Unsterblichkeit mißverstanden. Siehe Faust II. Aus welchem Grund häufen Menschen sonst ungeheure Geldsummen an? Dieses Glaubensmuster führt dazu, dass man und frau sich in der Sehnsucht nach äußeren (Geld)symbolen verliert, um sexy zu erscheinen.

Wenn sie unseren Newsletter regelmäßig haben wollen, bestellen Sie ihn hier.

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Was tun ein Techniker und eine Historikerin in der Finanzbranche?

Jun 21st, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

florians 001 klein… sie können sich mit dem Geschäftsmodell nicht identifizieren und machen was Neues. So ist Geldcoaching entstanden. Gerald Florian hat Architektur studiert, arbeitete in großen Büros in Graz. Hier mehr über Gerald.

Verena Florian, die immer schon gerne schreibt, studierte Geschichte, ihr Lieblingsfach: In den Studienjahren konnte sie ihrer Leidenschaft frönen: Der Recherche, der wissenschaftlichen Arbeit. Hier mehr über Verena.

Es verschlug beide in die Finanzbranche. Da sie gut erzogen sind ;-) machten sie das auch gleich ordentlich und absolvierten beide die Gewerbeprüfung der Vermögensberater, die anspruchsvoll ist (was auch richtig ist!). Einige Jahre verdienten sie ihr Geld mit der Abwicklung von Finanzierungen und der Vermittlung von Geldanlagen. Mit der Zeit erkannten sie, dass die Menschen ganz was anderes brauchen, als Finanzprodukte: Jemanden, der sich in der Materie auskennt, sie in der Entscheidungsfindung begleitet, ihnen aber kein Produkt verkauft!

Denn es war ja so: Wir saßen stundenlang mit Kunden zusammen, die sich überlegten: “Soll ich das Haus kaufen und finanzieren? Will ich in den nächsten 25 Jahren an diesen Ort gebunden sein und Kredit zahlen? Vielleicht möchte ich mich ja örtlich/beruflich verändern….” Eine Finanzierung bringt dem Finanzberater hohe Provisionen. Verkauft er sie nicht, bleibt ihm nichts, es sei denn, er macht Honorarberatung, was aber noch nicht bei den Kunden akzeptiert wird.

Detto bei den Veranlagungen: Der Verkauf einer Lebensversicherung kann dem Finanzberater mehrere Tausend Euro bringen. Deshalb glauben immer noch viele, dieses Geschäft sei lukrativ. Dabei wird gerne übersehen, dass eine Lebensversicherung nicht immer vorteilhaft für die Kunden ist: Sie haben lange Laufzeiten, das eingezahlte Kapital ist gebunden, wenn der Kunde es braucht, muß er sie mit hohen Verlusten auflösen.

Dazu kam, dass uns immer deutlicher wurde, welch starke Gefühle mit Geld verbunden werden. Und wie die Menschen darunter leiden. Wer kann ihnen helfen? Der Psychotherapeut? Ist nicht auf Geld spezialisiert. Der Vermögensberater? Siehe oben.

Irgendwann habe ich dann das Wort “Coaching” in die Suchmaschine eingegeben. Ich hatte das Gefühl, das ist das, was Gerald eigentlich macht.

Geldcoaching war geboren. Alles weitere lesen Sie auf dieser Webseite und auf www.geldcoaching.com. Das ist das Ergebnis unserer Arbeit, Stand Juni 2011.

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Arm oder reich sein: das ist eine Frage der Haltung.

Jun 14th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Vor kurzem sah ich eine Dokumentation über eine Frau, die ohne Geld lebt: Eine Deutsche, die ihre Wohnung, ihr Hab und Gut verkauft und verschenkt hat und nun aus dem Koffer lebt. Sie hütet Wohnungen, arbeitet für den Einkauf gleich vor Ort im Laden oder sammelt unbeschädigtes Gemüse nach dem Markttag ein. Die Dame ist 69 Jahre alt, Akademikerin, macht einen sehr kultivierten Eindruck. Sie möchte ein Beispiel geben, dass Tauschwirtschaft möglich ist. Was mich aber am meisten beeindruckt hat: Ihre Einstellung zum Geld. Sie sagt: “Es ist alles in Fülle vorhanden. Ich weiß, dass immer für mich gesorgt ist.” Dabei gibt sie zu, dass es die Überflussgesellschaft ihr leicht mache, dieses Leben zu leben, das sie sich immer gewünscht hat. Wir wissen aber, dass gerade in dieser Gesellschaft sehr viele Menschen darüber klagen, immer zu wenig zu haben.

Genug Geld oder zu wenig zu haben, das ist also offensichtlich eine Frage der Haltung.

Frau Schwermer ist wichtig zu sagen, dass sie sich nicht als Missionarin sieht, sondern vorleben möchte, dass man seine Träume verwirklichen kann – unabhängig vom Geld:

…Vielmehr geht es mir darum, meinen ZuhörerInnen und LeserInnen Mut zu machen, den eigenen Weg zu entdecken und ihn dann Schritt für Schritt zu gehen. Dass aus meinem Experiment eine neue Lebensform geworden ist, die schon so lange dauert, hätte ich nicht für möglich gehalten. Zu Beginn meines Experimentes war mir nicht klar , dass der Einfluss des Geldes in so viele Bereiche dringt. Die Aufgabe des Geldes hat mich in eine neue Lebensqualität gebracht, die mit innerem Reichtum statt äusserem, mit Freiheit statt Abhängigkeit, mit Grosszügigkeit statt Horten, mit neuen Werten zu tun hat.

Hier der Link zur Homepage von Frau Heidemarie Schwermer, die darin ihre Philosophie erklärt und über ihre Erlebnisse und Projekte erzählt: www.HeidemarieSchwermer.com. Hier kann man auch ihr neues Buch mit dem programmatischen Titel: “In Fülle sein ohne Geld” herunterladen.

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Spiritualität in der Wirtschaft?

Jun 8th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

cover08_web Die neue Ausgabe des ZUFALL – Magazins beschäftigt sich mit einem Thema, an dem sich im wahren Sinne des Wortes die Geister scheiden: Kann man Spiritualität in der Wirtschaft leben? Die Frage wird von mehreren AutorInnen aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet und mit einem einhelligen JA beantwortet. Insofern eine interessante Lektüre für Menschen, die sich nicht vorstellen können, dass man in der Wirtschaft mit Gefüühl und Achtsamkeit erfolgreich sein kann. Mehrere Autoren zeigen, dass unternehmerisches Denken hoch spirituell ist: Eine Idee wird im Geist geformt und in die Wirklichkeit umgesetzt!

Hier mein Artikel, den Sie als pdf downloaden können: Spiritualität in der Wirtschaft leben. Als Grundlage nahm ich das Buch des Dalai Lama, der zeigt, wie man buddhistischen Prinzipien in der Wirtschaft anwenden kann.

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Was über Geld geschrieben wird

May 31st, 2011 | By verena | Category: Blog, Home | zu Mister Wong hinzufügen

Seit geraumer Zeit bekomme ich viele Anfragen für Artikel von Magazinen und Online – Portalen. Ich komme mit dem Schreiben kaum nach ;-) Das Feedback zeigt mir, dass ich mit dem Thema und seiner Aufarbeitung richtig liege: Die Menschen wollen wissen, wie sie den alltäglichen Umgang mit Geld gestalten sollen. Es gibt kaum Publikationen oder Blogs, die sich damit beschäftigen:

Wie gehe ich mit Geld um? Wie gehen andere Menschen mit Geld um? Durch die Tabuisierung des Themas sind wir unsicher.

Wie teile ich mir mein Geld ein? Hinschauen bringt Klarheit. Aber dazu braucht es viel Mut! Das sehen wir täglich im Geldcoaching. Das Ergebnis: Menschen, die entspannt mit Geld umgehen!

Wie soll man über Geld denken? Fakt ist: Geld zu haben oder nicht, wird vom eigenen Kopf gesteuert, nicht von aussen!

Wie macht Geld glücklich – macht Geld glücklich? Ja! Dazu braucht man erstaunlich wenig, aber man muß wissen, wie man damit umgeht.

Eine Kollegin riet mir kürzlich, ein Buch zu schreiben. Dieses Projekt war in meiner Schublade ganz hinten – jetzt werde ich es angehen! Mein Sommer ist gerettet!
Im Folgenden eine Auswahl meiner Publikationen:

ZUFALL Magazin:

Darüber spricht man nicht – Geld ist das Tabuthema Nr. 1. Obwohl wir alle darüber reden, wollen wir unsere persönlichen Gebarungen nicht preisgeben. Warum ist das so? Eine Spurensuche durch die Zivilisation wirft Fragen auf, die zur Klärung beitragen können.

Der Wirkkreis Mensch: Ein Netzwerk mit angebundener Komplementärwährung

Weitere Beiträge in Magazinen:

Über Geld spricht man nicht
8 Glückstipps, wie man mit Geld umgehen kann
Positive Finanzen – wie ein gepflegter Gemüsegarten

Online – Blogs, Twitter & Co:

http://geldcoaching.unternehmerweb.at/,
http://www.be24.at/blog/author/verena_florian
http://twitter.com/Geldcoaching

http://www.creating-innovation.at/tipps-fur-den-entspannten-umgang-mit-geld/
http://www.wachstumimwandel.at/diskussionsforum/geld-und-finanzsystem/

http://papimamikind-news.blogspot.com/2011/03/geldverdienen-darf-auch-leicht-gehen.html

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Geld verdienen darf leicht gehen

Mar 4th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

„Zu Geld kzufall07coverommst du nur mit harter Arbeit.“ Diesen Satz kennen wir alle. … Doch das ist kein Naturgesetz. Wer mit klarem Geist seine Ziele verfolgt, hat mit Geld ein leichtes Spiel.

Byron Katie, eine Amerikanerin, die eine tolle Methode zur Selbsterkenntnis entwickelt hat, sagt: “Wenn unser Geist klar ist, dann ist das, was ist, das, was wir wollen.”  Die Gestaltung des Lebens liegt in unserer Hand.

Wie kann uns das Geldverdienen leicht fallen? Ich möchte ein berühmtes Beispiel eines Menschen zeigen, der die Leichtigkeit in seinem Tun offensichtlich zur Vollendung gebracht hat: Felix Gottwald, erfolgreichster Olympiasportler Österreichs, nach der Olympiade 2010: „… im Endeffekt haben wir … leicht Gold geholt. Leicht, weil wir es genossen haben, weil wir eine Gaudi gehabt haben mit dem, was wir tun. Gewinnen darf leicht gehen. Das ist das Schöne daran“ (DerStandard, 25.2.10). 2011, nach dem Gewinn des Weltcups: „Das Urvertrauen, die Leichtigkeit ist spürbar.“ (DerStandard, 15.1.11)

Was zeigt uns Felix Gottwald? Er ist völlig frei von Selbstzweifel, er hat unglaublichen Spaß an seiner Tätigkeit, er vertraut seinen Fähigkeiten, da ist pures Selbstvertrauen. Das lässt ihn seine Ziele mit Leichtigkeit erreichen.

Können wir das auch? Im Folgenden gebe ich ein paar Impulse dafür.

Wie gelingt mein Geldkreislauf mit Leichtigkeit?

Jede/r von uns hat einen Geldkreislauf. Wir arbeiten, dafür bekommen wir Geld. Jede/r von uns kann diesen Kreislauf zu ihren/seinen Gunsten einrichten und beeinflussen:

Für Geldcoaching haben wir eine DarstelGeldkreislauflung unserer Methode entwickelt, die zeigt, wie der Zusammenhang zwischen meinem Tun und dessen materiellem Wert vor sich geht.

So wirkt der Geldkreislauf im Idealfall:

Dein Tun hat einen Wert, der in Geld gemessen wird. Dein Tun ist das Zusammenspiel von Geist und Arbeit. Diese Auffassung vertritt der Begründer der Anthroposophie, Rudolf Steiner in seinem „Nationalökonomischen Kurs“. Das heißt: Je mehr Sinn und Schöpferkraft in deinem Tun ist, desto höher ist dessen Wert.

Um den Wert des Schaffens zu ermessen und zu erhöhen, Sollten Sie stimmige Antworten auf folgende Fragen haben:

  • Was will ich wirklich, wirklich von Herzen und liebend gerne tun?
  • Was sind meine Fähigkeiten, meine Stärken?

Nur dann können Sie schöpferisch tätig sein, wenn Sie diese Fragen so beantwortet haben, dass Sie die innere positive Resonanz spüren, das gute Bauchgefühl.

Der nächste Schritt: TUN!

Dieser Schritt ist der wichtigste: die Umsetzung, das Handeln. Das erfordert Mut und Selbstvertrauen. Wenn Sie Ihrer Intuition gefolgt sind und Ihre Ziele kennen, fällt das – leicht!

Ich weiß: Sie wollen mir jetzt sagen: „Aber das geht doch nicht! Ich kann doch nicht einfach tun, was ich will! Weil … die äußeren Umstände … das familiäre Umfeld … das Geld!!“ Tausend Gründe, die wir täglich von unseren KlientInnen hören. Ich bleibe ungerührt von Ihren Erklärungen. Weil ich schon so viele Menschen kenne, die das umgesetzt haben, was sie wirklich wollten und die Ergebnisse gesehen habe. Ein Beispiel: Zwei Kunstschaffende, die vor einem Jahr noch nicht wussten, wie sie die Miete zahlen sollen. Gerade überlegen sie, was sie mit den sechsstelligen Beträgen auf ihrem Betriebskonto tun können. Sie haben kompromisslos in die Tat umgesetzt, was sie am liebsten tun. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie das finden und tun, was Ihres ist. Dann wird das Geldverdienen leicht.

© Text, Grafik: Mag. Verena Florian

Dieser Beitrag erschien im ZUFALL – Magazin im April 2011, hier das pdf.

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Was ein Mönch über Geld sagt

Jan 28th, 2011 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Wenn Pater Karl Wallner aus dem Zisterzienserkloster Heiligenkreuz im Wienerwald über Geld spricht, muß man dazu wissen, dass er und seine Mitbrüder die CD: „Chant – Music for Paradise“ aufgenommen haben, die über 1,7 Mio mal verkauft wurde.

Allerdings klärt er gleich auf, dass sein Kloster nur 42 Cent pro verkaufte CD erhielt, Madonna bekäme auch nicht mehr. Die Popstars verdienten aber durch ihre Konzertauftritte. Der Titel der CD wurde übrigens gewählt, weil es sich bei den Gregorianischen Chorälen um Betgesänge rund um Tod und Wiederauerstehung handelt. Umso merkwürdiger erschien es den Mönchen – Männer, die aus dem hektischen weltlichen Leben ausgestiegen sind – dass sie diese Choräle vor einem Publikum singen sollen. Genau das wollten die sie nicht machen, auch wenn sie noch so viel Geld verdient hätten: Es wäre nicht mehr authentisch gewesen, denn diese Choräle sind nicht dafür gedacht, nur zur Unterhaltung vor Publikum dargeboten zu werden.

Das ist genau der Punkt und die Botschaft des Mönchs: Pater Karl wies darauf hin, dass die Authentizität gegenüber dem Publikum / den KundInnen das Wichtigste überhaupt sei. Wenn die Glaubwürdigkeit verloren geht, kauft niemand mehr einem Unternehmer etwas ab. Ich habe das selbst erlebt und sehe es bei unseren KundInnen: Wenn die eigene Überzeugung fehlt, kann man alle Anstrengungen unternehmen, aber das Geschäft wird nicht laufen. Man verliert sich selbst, die Resonanz ist nicht da – und das spüren die Menschen, die das Produkt kaufen sollen.

Die Mönche haben also „nur“ mehrere 100.000,- EURO durch den Verkauf der CD eingenommen, mit denen sie die Ausbildung und Unterstützung von Glaubensbrüdern aus aller Herren Ländern finanzieren. Natürlich hätten sie mehr Geld brauchen können, das sagt Pater Karl auch. Denn wer die finanziellen Möglichkeiten hat, kann auch mehr für Andere tun (wenn er will). Dabei wäre aber das Wichtigste der Mönche unwiederbringlich verloren gegangen: Das spirituelle Gut ihrer Gesänge. Und das ist mit viel Geld nicht aufzuwiegen.

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Geld-Tabu: Darüber spricht man nicht

Dec 2nd, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Geld ist das Tabuthema Nr. 1. Wir reden alle darüber. Wir wollen unsere persönlichen Gebarungen aber nicht preisgeben. Warum ist das so? Eine Spurensuche durch die Zivilisation wirft Fragen auf. Sie können aber zur Klärung beitragen.

tabu_copyright acidburnblue_PIXELIOZunächst soll der Begriff geklärt werden: Tabus gibt es seit Menschengedenken. Sie sind keine offiziellen Normen. Sie sind die ungeschriebenen Gesetze in unserer Gesellschaft. Sie entbehren jeder Begründung. Sie sind „vorrational“, wie Siegmund Freud es vor hundert Jahren formulierte. Die Bestrafung ist natürlich auch nicht wie bei einem Gesetz geregelt. Sie folgt beim Tabubruch, indem der/diejenige aus der Gruppe (Gesellschaft, Familie, etc.) ausgeschlossen oder geächtet wird. Scham und Angst werden zu Wegbegleitern der TabubrecherIn.

Laut Staatslexikon (Reimann 1989, S.421 f.) hat das Tabu eine wichtige soziale Funktion und steuert die Verhaltensregulierung bei:

- der Etablierung von Grenzen,

- der Anerkennung von Autoritäten,

- der Sicherung von Eigentums-, Herrschaftsverhältnissen und

- der Sicherung jeweiliger sozialer Ordnungen.

Das Tabu stellt also eine besonders wirksame soziale Kontrolle dar.

Eine interessante Definition findet sich im Wikipedia (Okt. 2010): demnach seien „ein bedeutender Tabubereich in manchen westlichen Gesellschaften die eigenen, persönlichen oder finanziellen Verhältnisse”. Die Geldgebarung wird hier also dem Intimbereich zugezählt. Und hier sehen wir auch das Paradoxe am Tabu: Nachdem Informationen aus dem Internet der Meinung der Mehrheit der (Internet-) Bevölkerung entsprechen, aber nicht unbedingt immer sachlich richtig sind, ist es eigentlich logisch, dass keine Erklärung folgt, denn dann wäre es ja kein Tabu mehr. Insofern ist das www. doch ein Abbild unseres Lebens: Wir reden nicht darüber, aber alle wissen es und handeln dementsprechend, indem wichtige Lebensbereiche aus dem Diskurs ausgespart werden, deren Aufklärung uns Klarheit und Entspannung bringen würde.

Glauben heisst nicht wissen

Tabus bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Glauben und Wissen –weil darüber nicht gesprochen wird. Tabus sind ambivalent: sie gelten als heilig und zugleich gefährlich, eben weil keiner genau weiß, was hinter dem Tabu verborgen ist. So entstehen Mythen rund ums Thema Geld und man fragt sich selbst: „Warum und wie verdient der so viel Geld und ich nicht?“, oder: „Warum ist sie glücklicher, obwohl sie wenig Geld hat?“

Beim Geld geht es vor allem darum, wer wie viel “hat”. Laut der Comdirect Studie “Kunden-Motive 2009 – Tabuthema Geld” reden 47 % der Deutschen mit ihren Freunden über den Job, 8 % über Sex und nur 4 % über Geld. Gleichzeitig verwenden viele von uns ihre ganze Zeit und Energie dafür, anderen Menschen zu zeigen, wie viel sie haben. Status-Symbole und monetär definierte Werte bestimmen unser Leben, oft bis zum daraus entstehenden Burnout.  Zur Weihnachtszeit ist das ein ganz großes Thema.

Warum tun wir das?

Weil wir dazu gehören wollen? Weil wir uns in der Sozialisation mit anderen Menschen sicherer fühlen? Heisst das, wir passen uns der Gruppe an, um nicht ausgeschlossen und allein zu sein? Ausserhalb dieser selbst gewählten Komfortzone fangen die Tabus an. Wer die bricht,  wird gerne ausgegrenzt. Es sind aber auch andere Motive beim Geld: Auch materiell „reiche“ Menschen agieren aus dem Mangeldenken heraus, dass uns von der Konsumwelt suggeriert wird. Wir dürfen nie genug haben. Das ist der Motor unserer Wirtschaft und hat sich als tiefes Verhaltensmuster festgesetzt.

Bei unserer Arbeit treffen wir viele Menschen, die ihre Komfortzone verlassen haben und sich durch Jobwechsel oder Selbständigkeit neu positionieren. Das Geld spielt da eine zentrale Rolle, weil man nun wirklich genau hinschauen und für Klarheit sorgen muss. Denn oft stehen alte Glaubensmuster und unausgesprochene Tabus im Weg, wie zum Beispiel: „Menschen mit viel Geld sind schlecht!“ oder: „Ich darf kein Geld für meine Arbeit verlangen, ich bin nicht gut genug.“ Wenn Menschen in der Lage sind, solche Glaubenssätze abzulegen, erreichen die meisten neue Lebensqualitäten, unabhängig vom Einkommen, das sich dann auch oft positiv entwickelt. So schrieb uns eine Klientin nach ihrem Coachingprozess:

Ich konzentriere mich jetzt auf das, was mich erfüllt und was ich gerne Menschen weitergeben möchte. Ich habe viel mehr Kraft für meine Arbeit, und einen besseren Blick für das, was mir wesentlich ist. Vor allem aber weicht die Angst vor dem Kommenden Stück für Stück einer großen Freude und Neugier.

Diese junge Frau ist vom Haben übers Sein zum Selbst gekommen: Von der materiellen Befriedigung (Haben) über Arbeiten um zu leben (Sein) zur Selbstverwirklichung als Unternehmerin. Und Geld ist für sie das, was es sein soll: Ein Tauschmittel von Mensch zu Mensch.

Brauchen wir Tabus?

Was würde passieren, wenn es beim Thema Geld keine Tabus mehr gäbe? Klar ist: Unwissen im Umgang mit Geld führt im Kleinen zu Verlusten und zu Konsumschulden und im Großen, etwa bei der Globalen Finanzkrise, zu katastrophalen Folgen. Deshalb ist es so wichtig, dass wir anfangen, beim Geld Tabus zu brechen. So muss offen darüber diskutiert werden, wohin sich die Wirtschaft entwickeln soll, wollen wir keine Finanzkrisen mehr erleben. Und die Menschen müssen sich fragen, ob sie für den Preis der persönlichen Freiheit beim Konsumrausch mitmachen. Dazu brauchen wir neue Formen des Umgangs mit Geld. Regionale Komplementärwährungen können der Dezentralisierung in der (Geld-)Wirtschaft dienen. UnternehmerInnen sollten darüber reden, wenn sie gescheitert sind, denn sie haben sehr wertvolle Erfahrungen gemacht. Und durch Aufklärung und neue Leithilfen sind die Menschen in der Lage, beim Umgang mit Geld Verantwortung zu übernehmen und selbstbewusst zu handeln. Das macht uns krisensicher.

Text und Bilder: Mag. Verena Florian, Bild: © acidburnblue/PIXELIO

Dieser Artikel erschien auch auf Unternehmerweb und im ZUFALL – Magazin.

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Geschichten, die Wirkung zeigen

Nov 16th, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Die Geschichten unserer KlientInnen zeigen mir immer wieder, wie wertvoll für die weitere Geschäftsentwicklung ihres Unternehmens ein Prozess sein kann, bei dem sie mit Unterstützung des Coachs sehr intensiv an sich arbeiten.

Zum Beispiel diese: Eine unserer KlientInnen, eine Künstlerin, konnte das Geld der Käufer ihrer Bilder nicht annehmen. Da standen Menschen vor ihr, wollten ihr Geld geben und ihr war das plötzlich total unangenehm! Was stellte sich heraus: sie hatte unbewusst einen Glaubenssatz ihres Vaters übernommen : „Leute mit Geld sind schlechte Menschen”. Und der saß ganz tief.

Oder da ist die Geschichte eines Unternehmers, der oft kurz vor Abschluss des Geschäfts mit einem Kunden aus irgend einem Grund blockiert ist und deshalb schon einige Abschlüsse liegen ließ.

Warum haben Menschen oft Probleme bei der Annahme von Geld? Der Grund sind meist alte Glaubensmuster, die bearbeitet und umgekehrt werden können. Das sind die berühmten “Soft Facts”, an denen das beste Geschäftsmodell scheitern kann, wenn die Protagonisten nicht an ihrer Grundeinstellung zum Geld arbeiten.

Nun gehe ich nicht davon aus, dass alle das Gleiche denken wie die Künstlerin, aber ich zeige damit die Macht des Unterbewusstseins, das bei Geld eine ganz große Rolle spielt. Nicht umsonst heisst es: Das Geld ist Spiegel des Selbst. Es zeigt Dinge von uns, die wir nicht sehen.

Deshalb ist ein Coaching – Prozess immer sehr intensiv für die KlientIn, weil sie sehr stark an sich arbeiten muß. Das ist auf jeden Fall mehr Arbeit, als Bücher zum Thema Motivation, etc. zu lesen. Da erhält man wertvolle Tipps. Sich selbst einem Paradigmenwechsel zu unterziehen, indem man seine Denkgewohnheiten ändert, neue Ziele definiert und sich denen im echten Tun nähert – das kann Schwerarbeit sein! Es ist aber die nachhaltigste Form, wie man seine Ziele finden und verwirklichen kann.

Wenn die Klientinnen den Coaching – Prozess durchgegangen sind, sehe ich am Feedback, dass es gewirkt hat. Und das erfüllt mich persönlich sehr :-)

Das tollste Beispiel bei uns sind 2 junge Leute, im Kulturbereich tätig, die gerade nach einem erfolgreichen Projekt auf einer großen Summe Geldes sitzen … Eigentlich wollten sie jetzt eine Auszeit nehmen, aber sie haben schon den nächsten spannenden Großauftrag bekommen. Vor einem Jahr wussten sie nicht, wie sie die Miete zahlen sollen. Dann kamen sie zu uns.

© Mag. Verena Florian, in Zusammenarbeit mit Barbara Sommerer, http://www.eeza.at/.

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e-Geldcoaching: geht das?

Sep 29th, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Jetzt bieten wir Geldcoaching auch auf elektronischem Weg an, das ist das “e”. Wie kann man sich das vorstellen?
e-Geldcoaching bietet Ihnen mehrere Vorteile:

  • es ist sehr günstig: Sie zahlen 50 EURO beim Start und dann nur 20 EURO monatlich;
  • ortsunabhängig und zeitlich flexibel: Aufgaben per email und Telefon/Scype;
  • Individuell trotz örtlicher Distanz: einmal monatlich Reflexion in einem persönlichen Telefonat;

Erst jetzt können wir das Geldcoaching so anbieten: Über viele Jahre haben wir in der Arbeit mit den Menschen und ihren Geldgeschichten so viel Erfahrung gesammelt , dass wir uns erst jetzt in der Lage sehen, einen Prozess via email anzubieten, der auch wirklich effektiv ist und nachhaltig wirkt.

Probieren Sie es einfach mal aus! Kontaktieren Sie uns hier.

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Geldsysteme zeigen die Innenwelt einer Gesellschaft

Sep 21st, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Die Bedeutung des Geldes in einer Gesellschaft hängt vom kollektiven Bewusstsein ab. Währungssysteme zeigen dies am besten. Und würden wir in unserem Leben den Zyklen in der Natur folgen, gäbe es kein Burnout und keine großen Finanzkrisen mehr.

Die Natur zeigt es uns jedes Jahr: Sie beschenkt uns mit ihrer Fülle an Früchten, Farben, Düften – bedingungslos. Im Winter ziehen sich Pflanzen und Tiere zurück oder sterben ab, um im nächsten Jahr wieder neu aufzubrechen und zu erblühen. Stetes Wachstum, aber mit Regenerationsschleifen.

Wir Menschen haben uns Systeme scheinbar „für die Ewigkeit“ geschaffen: Das Wirtschaftssystem mit exponentiellem Wachstum und das klassische Geldsystem, so wie wir es kennen: die Lizenz zum Gelddrucken haben der Staat, bzw. die Nationalbanken, Kredite werden gegen Zinsen vergeben und Zinsen erhält, wer Geld auf Banken einzahlt. Genau das ist die Problematik bei der Geldschöpfung, die schon J.W. Goethe in seinem „Faust II“ darstellte und zeigte, dass dieser alchemistische Prozess nicht fortdauernd weiter gehen kann. Seit zwei Jahren sind wir ZeugInnen dieses Prozesses in der Finanzwirtschaft. Ich habe ein wenig Einblick in die Branche und muss leider berichten, dass dort die meisten Protagonisten so weitermachen wie vorher. Das bestätigen mir auch Kollegen, die die Materie kritisch betrachten und sich auf ethische Veranlagungen spezialisiert haben: Es werden Finanzprodukte verkauft, die dieselben Gefahren in sich bergen wie die, die die Krise ausgelöst haben. Wenige profitieren davon mit unermesslichen Summen.

Die Komplementärwährungen gibt es  aus einer völlig anderen Motivation: Geld spielt hier die Rolle, die ihm gebührt: Die des Tauschmittels, des Mediums, Platzhalter für meine und deine Produkte und Dienstleistungen, nicht Fetisch (je größer der Geldberg, desto besser)

Aus unserer Arbeit im Geldcoaching können wir bestätigen, dass Geld oft der Spiegel des Selbst, des eigenen Unbewussten ist. So gesehen spiegeln Währungen das kollektive Unbewusste  einer Gesellschaft. Müssen wir uns in unserer patriarchalisch geprägten Welt wundern, welche Währung unser Leben bestimmt? Folgerichtig waren Tauschwährungen in Gesellschaften bestimmend, deren höchste Ehre den Fruchtbarkeitsgöttinnen galt, wie es Jahrtausende lang der Fall war.

Ganzer Artikel im ZUFALL – Magazin, http://www.zufall-magazin.com/ und auf http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2010/10/27/geldsysteme-zeigen-die-innenwelt-einer-gesellschaft/

Verfasserin: Verena Florian, Sept. 2010

Geldsysteme zeigen die Innenwelt einer Gesellschaft

Die Bedeutung des Geldes in einer Gesellschaft hängt vom kollektiven Bewusstsein ab. Währungssysteme zeigen dies am besten. Und würden wir in unserem Leben den Zyklen in der Natur folgen, gäbe es kein Burnout und keine großen Finanzkrisen mehr.

Die Natur zeigt es uns jedes Jahr: Sie beschenkt uns mit ihrer Fülle an Früchten, Farben, Düften – bedingungslos. Im Winter ziehen sich Pflanzen und Tiere zurück oder sterben ab, um im nächsten Jahr wieder neu aufzubrechen und zu erblühen. Stetes Wachstum, aber mit Regenerationsschleifen.

Wir Menschen haben uns Systeme scheinbar „für die Ewigkeit“ geschaffen: Das Wirtschaftssystem mit exponentiellem Wachstum und das klassische Geldsystem, so wie wir es kennen: die Lizenz zum Gelddrucken haben der Staat, bzw. die Nationalbanken, Kredite werden gegen Zinsen vergeben und Zinsen erhält, wer Geld auf Banken einzahlt. Genau das ist die Problematik bei der Geldschöpfung, die schon J.W. Goethe in seinem „Faust II“ darstellte und zeigte, dass dieser alchemistische Prozess nicht fortdauernd weiter gehen kann. Seit zwei Jahren sind wir ZeugInnen dieses Prozesses in der Finanzwirtschaft. Ich habe ein wenig Einblick in die Branche und muss leider berichten, dass dort die meisten Protagonisten so weitermachen wie vorher. Das bestätigen mir auch Kollegen, die die Materie kritisch betrachten und sich auf ethische Veranlagungen spezialisiert haben: Es werden Finanzprodukte verkauft, die dieselben Gefahren in sich bergen wie die, die die Krise ausgelöst haben. Wenige profitieren davon mit unermesslichen Summen.

Die Komplementärwährungen gibt es aus einer völlig anderen Motivation: Geld spielt hier die Rolle, die ihm gebührt: Die des Tauschmittels, des Mediums, Platzhalter für meine und deine Produkte und Dien

Die Bedeutung des Geldes in einer Gesellschaft hängt vom kollektiven Bewusstsein ab. Währungssysteme zeigen dies am besten. Und würden wir in unserem Leben den Zyklen in der Natur folgen, gäbe es kein Burnout und keine großen Finanzkrisen mehr.

Die Natur zeigt es uns jedes Jahr: Sie beschenkt uns mit ihrer Fülle an Früchten, Farben, Düften – bedingungslos. Im Winter ziehen sich Pflanzen und Tiere zurück oder sterben ab, um im nächsten Jahr wieder neu aufzubrechen und zu erblühen. Stetes Wachstum, aber mit Regenerationsschleifen.

Wir Menschen haben uns Systeme scheinbar „für die Ewigkeit“ geschaffen: Das Wirtschaftssystem mit exponentiellem Wachstum und das klassische Geldsystem, so wie wir es kennen: die Lizenz zum Gelddrucken haben der Staat, bzw. die Nationalbanken, Kredite werden gegen Zinsen vergeben und Zinsen erhält, wer Geld auf Banken einzahlt. Genau das ist die Problematik bei der Geldschöpfung, die schon J.W. Goethe in seinem „Faust II“ darstellte und zeigte, dass dieser alchemistische Prozess nicht fortdauernd weiter gehen kann. Seit zwei Jahren sind wir ZeugInnen dieses Prozesses in der Finanzwirtschaft. Ich habe ein wenig Einblick in die Branche und muss leider berichten, dass dort die meisten Protagonisten so weitermachen wie vorher. Das bestätigen mir auch Kollegen, die die Materie kritisch betrachten und sich auf ethische Veranlagungen spezialisiert haben: Es werden Finanzprodukte verkauft, die dieselben Gefahren in sich bergen wie die, die die Krise ausgelöst haben. Wenige profitieren davon mit unermesslichen Summen.

Die Komplementärwährungen gibt es  aus einer völlig anderen Motivation: Geld spielt hier die Rolle, die ihm gebührt: Die des Tauschmittels, des Mediums, Platzhalter für meine und deine Produkte und Dienstleistungen, nicht Fetisch (je größer der Geldberg, desto besser)

Aus unserer Arbeit im Geldcoaching können wir bestätigen, dass Geld oft der Spiegel des Selbst, des eigenen Unbewussten ist. So gesehen spiegeln Währungen das kollektive Unbewusste  einer Gesellschaft. Müssen wir uns in unserer patriarchalisch geprägten Welt wundern, welche Währung unser Leben bestimmt? Folgerichtig waren Tauschwährungen in Gesellschaften bestimmend, deren höchste Ehre den Fruchtbarkeitsgöttinnen galt, wie es Jahrtausende lang der Fall war.

Mehr zu dem Thema im ZUFALL – Magazin, http://www.zufall-magazin.com/

Verfasserin: Verena Florian, Sept. 2010

stleistungen, nicht Fetisch (je größer der Geldberg, desto besser)

Aus unserer Arbeit im Geldcoaching können wir bestätigen, dass Geld oft der Spiegel des Selbst, des eigenen Unbewussten ist. So gesehen spiegeln Währungen das kollektive Unbewusste einer Gesellschaft. Müssen wir uns in unserer patriarchalisch geprägten Welt wundern, welche Währung unser Leben bestimmt? Folgerichtig waren Tauschwährungen in Gesellschaften bestimmend, deren höchste Ehre den Fruchtbarkeitsgöttinnen galt, wie es Jahrtausende lang der Fall war.

Mehr zu dem Thema im ZUFALL – Magazin, http://www.zufall-magazin.com/

Verfasserin: Verena Florian, Sept. 2010

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Kreditauskünfte – was sagen sie wirklich aus?

Aug 18th, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Eine Freundin ruft mich aufgelöst an und erzählt, dass ihr von einer zweiten Gesellschaft der Leasingantrag abgelehnt wurde, dabei sei sie schuldenfrei und habe als Unternehmerin beim KSV ein Rating von 270 Punkten, das steht für geringstes Risiko. Wir reden von einem Kleinwagen, Kaufpreis 13.000 Euro, Leasingrate 180 Euro, also für eine Einzelunternehmerin nicht wirklich eine Größenordnung, bei der man sich bei der Rückzahlung Sorgen machen sollte, wenn sie sonst keine Fixkosten hat.

Alle Banken und Leasinggesellschaften, die Kredite/Leasing vergeben (”Holen Sie sich jetzt … und zahlen Sie später!” ist auch schon ein Kreditgeschäft!), bekommen ihre Informationen über die Kunden von Kreditauskunteien, Rating-Agenturen für Privatpersonen, übrigens nur diese, denn eine Banklizenz ist dazu erforderlich. Diese Auskunfteien haben Daten, die ihnen u.a. von den kreditgebenden Banken zur Verfügung gestellt werden (ich möchte nicht wissen, von woher noch…), aktualisieren sie offenbar erst dann, wenn angefragt wird. Im Fall meiner Freundin waren die Daten 8 Jahre alt, das heißt, da standen Kredite, die schon längst abbezahlt waren. In einem Fall hatte der Bankbeamte vergessen, die Rückzahlungsfrist zu berichtigen, das war schon besprochen. Nun stand der Kredit mit abgelaufener Frist im KSV und da wird natürlich jede andere Bank keinen weiteren Kredit vergeben! Der (viel größere, aber gut besicherte) Hypothekarkredit war interessanter weise garnicht aufgeführt, soviel zur Aussagekraft einer Kreditauskunft! Die dritte Leasinggesellschaft hat das Auto dann übrigens finanziert, denn da hatte meine Freundin schon eine schriftliche Stellungnahme abgegeben, die denen als Entscheidungsgrundlage half. Dass die mehrmals beim KSV nachschauten, konnte meine Freundin in der Selbstauskunft sehen: Da sind auch die Anfragen der Banken aufgelistet (”Obligoanfrage”), übrigens sieht das nur die Privatperson (6 Monate lang), nicht die anderen Banken!

Banken sind zwar verpflichtet, eine Information im Sinne einer Löschung an die Ratingagenturen zu schicken, also die Daten über ihre KundInnen bei den Auskunfteien zu aktualisieren. Sie vergessen es aber oft (sicher nicht aus böser Absicht). Das heisst für uns alle, wenn wir wirtschaftlich voll handlungsfähig sein wollen, müssen wir uns selbst kümmern und eine  Selbstauskunft (gemäß §26 Datenschutzgesetz) beantragen, die bei allen Auskunfteien einmal jährlich kostenfrei ist.

Wenn dann Daten von Krediten aufgeführt sind, die zB schon längst bezahlt wurden, muß die Bank kontaktiert und um Löschung der Daten gebeten werden, Sie selbst können das nämlich nicht!

In Österreich gibt es übrigens nicht nur den KSV, sondern auch die creditreform und Deltavista, die den Banken ihre Informationsdienste über unsere Gebarung anbieten. Sie müssen bei allen eine Selbstauskunft verlangen, weil die sich als Mitbewerber natürlich nicht austauschen….!

Meine Freundin war ziemlich verzweifelt und fühlte sich ausgeliefert. Es hat ja wirklich etwas von Kafka, diese Sache. Und es wird in Zukunft auch nicht besser werden, angesichts der ruppigen Wirtschaftlage und der Situation der Banken, die schon über Basel III nachdenken… Da hilft nur proaktive Selbstinitiative! Sie haben ein Recht auf die Richtigkeit Ihrer Daten – Schauen Sie hin und pflegen sie sie !!

Herzlichst, Ihre Verena Florian

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Auch wir wenden die Haushaltsrechnung an!

Jun 29th, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

… und es ist wie Gartenarbeit oder Hausarbeit: Man schaut mal in alle Ecken und prüft, ob dort Dinge liegen / Unkraut wuchert, das man aussortiert / jätet. Bei uns war es zB. die Stromrechnung: Was als Dauerauftrag vom Bankkonto abgebucht wird, geht nicht jeden Monat durch die Hände und man sieht nicht, wie hoch die plötzlich ist. Also steht in diesem Fall eine Veränderung an und ausserdem gehen wir nun achtsamer mit dem Strom um.
Sehr positiv bei unserer Haushaltsrechnung ist die Möglichkeit der Budgetierung einzelner Haushaltsposten und so kann man seine Ausgaben über ein ganzes Jahr vorausplanen, bzw. budgetieren, zB. den Urlaub.

Und bei einer Sache sind wir uns vorerst einig: es macht doch Sinn, mit der Bankomatkarte zu zahlen, weil man dann im Internetbanking genau sieht, wieviel Geld man wo ausgegeben hat und die Beträge sofort den einzelnen Budgetposten zuordnen kann. Das Gegenargument: Man verliert den Bezug zum Geld und hat möglicherweise nicht immer eins einstecken, weil ja fast überall schon bargeldlos bezahlt werden kann. Wer das haptische Erlebnis beim Geld also nicht missen will, sollte konsequent Belege sammeln, bzw. sollte beim Geldausgeben immer mitschreiben, damit der Überblick gewahrt wird. Und diejenigen, die immer und überall mit Bankomatkarte zahlen, sollten trotzdem immer ein Geld im Portemonnaie haben. Sonst wird unter Umständen der Glaubenssatz: ” Ich habe nie genug Geld” noch vertieft!

Uns Florians freut es sehr, dass die Software “Haushaltsrechnung”, die wir kostenfrei zur Verfügung stellen,  täglich heruntergeladen wird: So geben wir unseren Beitrag zu einem entspannteren Umgang mit Geld.

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Geld und Burnout: Der Weg raus

Jan 16th, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Der Zusammenhang liegt auf der Hand: Menschen verausgaben sich bei der Arbeit unter anderem deshalb, um immer mehr Geld zu verdienen.

Das Burnout der Geldwirtschaft – die Finanzkrise stellt eine akute Stufe dar: Die Verleugnung der weiteren Folgen für uns, die Realwirtschaft und für die Ökologie, wenn ohne Regeln weiter spekuliert wird. Hier sehe ich mich bestätigt in der Auffassung, dass das Geld auch Spiegel der Menschen und ihrer Entwicklung ist.

Es fängt bei uns Menschen an, wir haben das Geld geschaffen und als Konsumenten tragen wir auch bei zur Entwicklung der Geldwirtschaft: Es muß immer schneller, billiger, größer, mehr sein …

Wie kommen wir aus dieser Spirale heraus?

Seit dem Beginn der Finanzkrise fällt mir auf, dass Zukunftsforscher wie Gerald Celente (USA), namhafte Persönlichkeiten aus der Beraterszene wie Fredmund Malik und hoch angesehene Bankiers die Auffassung, alles sei mit Logik berechenbar, erklärbar, vorhersehbar, mit überzeugenden Argumenten widerlegen. Und sie kommen alle zum selben Schluss.

Den Anfang nahm Nassim Taleb mit seinem immer häufiger zitierten Buch aus 2007: „Der Schwarze Schwan“. Nur mit Logik könne man trotzdem nicht ausschließen, dass es einen „Schwarzen Schwan“, Synonym für den SuperGAU, geben kann, sprich: dass Staaten bankrott gehen, die Börsen crashen, das Geldsystem kollabiert.

Aber Schwarze Schwäne kann es natürlich auch in unserem Berufs- oder im privaten Umfeld geben. Und da macht Dr. Hummler, ein Schweizer Privatbankier und der „Philosoph“ in der Szene, eine interessante Beobachtung bei seinen betuchten Kunden: Die Folgen unvorhergesehener materieller oder familiärer Katastrophen bei „perfekt rational optimierenden Vermögenden“ seien desaströs, da diese Menschen plötzlich völlig hilflos und isoliert seien und in einen Zustand verfielen, der wohl als Burnout bezeichnet werden kann.

Die jüngste Aussage kommt von Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ und Meinungsmacher in Deutschland. Er spricht von der sogenannten „Ich – Erschöpfung“ durch das uns aufgezwungene Multitasking. Er zeigt in seinem Buch: „Payback“ viele Beispiele, die seine These beweisen, dass der technische Fortschritt im Digitalen Zeitalter uns letztendlich krank macht und sogar unser Hirn verändere.

Beim Lösungsvorschlag sind sich die aus ihrer jeweiligen Disziplin hervorstechenden Experten einig: Sie, Du und ich, wir müssen die rein menschlichen Fähigkeiten leben und pflegen, die Computer nicht ersetzen werden: Kreativität, Respekt und Geistesgegenwart.

Und der Schweizer Bankier zitiert den Philosophen Feyerabend: „Was zählt, sind einige Freunde da und dort – das ist alles“. So einfach ist das, beunruhigend bezogen auf das Vertrauen in das Geldsystem, aber letztlich doch sehr sympathisch, weil wir das alle umsetzen können und es nichts mit Geld zu tun hat!

Leben wir unsere Ur – Tugenden, dann können wir auch Schwarzen Schwänen begegnen, ohne aus der Bahn geworfen zu sein. Dann sind wir krisentauglich.

© Verena Florian / Graz, Jan. 10

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Besinnungslose Zeit

Dec 10th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Freuen Sie sich schon auf  Weihnachten? Diese Frage löst wohl bei den meisten Erwachsenen gemischte Gefühle aus. Aber ganz besonders bei jenen, die sich die Geschenke zu Weihnachten nicht leisten können. Aus Pflichtgefühl werden kurzlebige Konsumgüter für Familie und Freunde gekauft, dafür eine Kontoüberziehung riskiert oder sogar ein Kredit aufgenommen. Spätestens im nächsten Jahr holt sie die Realität ein. Wenn das Fest vorbei ist, sind die Schulden immer noch da.

Zu keiner Zeit im Jahr sind die Erwartungshaltungen so hoch wie zu Weihnachten. Unsere Sehnsucht nach Harmonie, Ruhe und Zufriedenheit wollen wir an den Tagen des Advents und zu Weihnachten  endlich ausleben und  meinen sogar, uns Weihnachtsstimmung erkaufen zu können.

Geld und Konsum haben eine Dimension erreicht, die unser Leben tiefgreifend prägen. Selbstwertgefühl, Liebesbeweise oder Glücksgefühle verbinden wir unmittelbar mit unserer Kaufkraft. Die Überforderung durch Konsum ist das ganze Jahr über auf einem hohen Niveau, aber um die Weihnachtszeit erreicht sie ihre Spitze.  Mit Geschenken wollen wir nicht nur unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen, sondern auch zeigen, was wir uns leisten können. Je ausgefallener, exklusiver und beeindruckender die Geschenke sind, desto besser. Viele gehen zu Weihnachten über die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit.

Im Idealfall werden Reserven locker gemacht, die man das Jahr über angespart hat, oder  man verwendet das Weihnachtsgeld. Wir wissen  aber aus Erfahrung mit Klienten: Sehr viele suchen leichtfertig in einer Kontoüberziehung oder sogar einem Kredit die Lösung. Die meisten Geschenke sind Konsumgüter und damit vergänglich, diese auf Pump zu kaufen, ist mit Sicherheit die teuerste Option, auch wenn es durch viele Lockangebote leicht gemacht wird.  Die Rückzahlung ist oft schwierig oder unmöglich, da der finanzielle Spielraum ohnehin durch viele monatliche Verpflichtungen ausgenutzt ist. Da ist im Januar und im Februar eisernes Sparen angesagt.

Ist es das (buchstäblich) wert? Gibt es nicht eine andere Möglichkeit, seinen Liebsten zu Weihnachten eine Freude zu bereiten? Ich sage: Ja.

Viele Tipps von Florians Geldcoaching, wie man der Schuldenfalle nach Weihnachten entkommt und mehr Freude schenkt, werde ich in den nächsten Tagen bis Weihnachten twittern – hier kommen Sie direkt hin:
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Weihnachten: Zeit schenken!

Dec 7th, 2009 | By gerald | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Zeit ist kostbarer als so manches Gut, das gekauft wurde. Wieviel Zeit haben Sie mit Ihren Liebsten in diesem Jahr verbracht? Dachten Sie nicht öfter: “Eigentlich möchte ich mit denen jetzt bleiben …!” Aber Sie mussten weg, ins Büro, zur Arbeit, zu Ihrer “Freizeitbeschäftigung”.

Diese Weihnachten könnten Sie diesen Wunsch sich und Ihrem Umfeld erfüllen. Sie brauchen dazu nur: Zeit.

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Der Geldcoach bei Barbara Karlich

Nov 18th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Fünf Menschen mit ihren Geld-Geschichten und Gerald, der Geldcoach saßen in Barbara Karlichs Show (Sendetermin Anfang Februar). Interessante Geschichten, aber mehr dürfen wir natürlich nicht verraten ;-) Es zeigte sich jedenfalls, dass Geldcoaching eine ideale Lösung sein kann für Menschen, die mit Geld Probleme haben. Die Ursachen dafür liegen woanders begründet und können im Geldcoaching – Prozess bearbeitet und aufgelöst werden.

Der Redakteur von Barbara Karlich hatte uns kontaktiert, nachdem er die Webseite gesehen hat: “Ihr habt mich einfach angesprochen!” Das freut uns :-)

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Geld und Psychologie

Oct 13th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Dass es beim Geld den rational denkenden Homo oeconomicus nicht gibt, ist hinlänglich bekannt. Umso mehr wundert es mich, dass das Thema Geld in der Psychologie noch nicht wirklich fundiert untersucht worden ist. Es gibt praktisch keine Studien, die die weichen Faktoren beim Umgang mit Geld beleuchten. In den letzten Jahren und vor allem im Zuge der Finanzkrise ist man hier aufmerksamer geworden und die Disziplinen Verhaltensökonomie und Finanzmarktpsychologie werden salonfähig.

1. Aspekt zum Thema weiche Faktoren bestimmen Geldmengen:

Wer sich mit seinem persönlichen Bezug zu Geld beschäftigt, wird bald feststellen, dass der energiereiche Kreislauf vom Tun zur (Geld)Materie dann fliesst, wenn man in der Arbeit seinen inneren Ausdruck leben kann. Das erzeugt Resonanz innen und aussen in Form von Geld. Und wir wollen jetzt mal davon ausgehen, dass Geld bis zu einem gewissen Ausmaß in unserem Leben immer nützlich ist. Das ist übrigens gut erforscht: Menschen mit viel Geld sind nur ein wenig glücklicher, als Menschen mit wenig Geld. Und die Schwelle liegt hier (schon) bei 2.000,- EURO! Mehr über Geld und Glück hier.

2. Aspekt: Geld ist der Spiegel Deiner Selbst.

Es stellt sich immer mehr heraus, dass Geld, weil es das omnipräsente neutrale Medium ist, Projektionsfläche für Alles sein kann: Angst, Gier, Macht, Mangel, Hoffnung, Glück. Insofern ist Geld hochgradig emotional besetzt.Warum Geld aber als Tabuthema zur absoluten Intimsphäre des Menschen gehört, ist meiner Ansicht nach noch nicht hinlänglich erforscht. Ich sehe nur im Geldcoaching, dass Menschen, die sich jahrzehntelang durch Traumata oder negative Glaubenssätze beim Geld gequält und behindert haben, völlig neue Perspektiven und Potentiale entwickeln, wenn sie den Coaching – Prozess durchlaufen haben. Geldcoaching ist im Moment das einzige Angebot, das speziell für diese Problematik maßgeschneidert ist. Und, ja, die Kunden merken sie dann sehr wohl auch am positiven Bankkonto!

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