Auch wir wenden die Haushaltsrechnung an!

Jun 29th, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

… und es ist wie Gartenarbeit oder Hausarbeit: Man schaut mal in alle Ecken und prüft, ob dort Dinge liegen / Unkraut wuchert, das man aussortiert / jätet. Bei uns war es zB. die Stromrechnung: Was als Dauerauftrag vom Bankkonto abgebucht wird, geht nicht jeden Monat durch die Hände und man sieht nicht, wie hoch die plötzlich ist. Also steht in diesem Fall eine Veränderung an und ausserdem gehen wir nun achtsamer mit dem Strom um.
Sehr positiv bei unserer Haushaltsrechnung ist die Möglichkeit der Budgetierung einzelner Haushaltsposten und so kann man seine Ausgaben über ein ganzes Jahr vorausplanen, bzw. budgetieren, zB. den Urlaub.

Und bei einer Sache sind wir uns vorerst einig: es macht doch Sinn, mit der Bankomatkarte zu zahlen, weil man dann im Internetbanking genau sieht, wieviel Geld man wo ausgegeben hat und die Beträge sofort den einzelnen Budgetposten zuordnen kann. Das Gegenargument: Man verliert den Bezug zum Geld und hat möglicherweise nicht immer eins einstecken, weil ja fast überall schon bargeldlos bezahlt werden kann. Wer das haptische Erlebnis beim Geld also nicht missen will, sollte konsequent Belege sammeln, bzw. sollte beim Geldausgeben immer mitschreiben, damit der Überblick gewahrt wird. Und diejenigen, die immer und überall mit Bankomatkarte zahlen, sollten trotzdem immer ein Geld im Portemonnaie haben. Sonst wird unter Umständen der Glaubenssatz: ” Ich habe nie genug Geld” noch vertieft!

Uns Florians freut es sehr, dass die Software “Haushaltsrechnung”, die wir kostenfrei zur Verfügung stellen,  täglich heruntergeladen wird: So geben wir unseren Beitrag zu einem entspannteren Umgang mit Geld.

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Geld und Burnout: Der Weg raus

Jan 16th, 2010 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Der Zusammenhang liegt auf der Hand: Menschen verausgaben sich bei der Arbeit unter anderem deshalb, um immer mehr Geld zu verdienen.

Das Burnout der Geldwirtschaft – die Finanzkrise stellt eine akute Stufe dar: Die Verleugnung der weiteren Folgen für uns, die Realwirtschaft und für die Ökologie, wenn ohne Regeln weiter spekuliert wird. Hier sehe ich mich bestätigt in der Auffassung, dass das Geld auch Spiegel der Menschen und ihrer Entwicklung ist.

Es fängt bei uns Menschen an, wir haben das Geld geschaffen und als Konsumenten tragen wir auch bei zur Entwicklung der Geldwirtschaft: Es muß immer schneller, billiger, größer, mehr sein …

Wie kommen wir aus dieser Spirale heraus?

Seit dem Beginn der Finanzkrise fällt mir auf, dass Zukunftsforscher wie Gerald Celente (USA), namhafte Persönlichkeiten aus der Beraterszene wie Fredmund Malik und hoch angesehene Bankiers die Auffassung, alles sei mit Logik berechenbar, erklärbar, vorhersehbar, mit überzeugenden Argumenten widerlegen. Und sie kommen alle zum selben Schluss.

Den Anfang nahm Nassim Taleb mit seinem immer häufiger zitierten Buch aus 2007: „Der Schwarze Schwan“. Nur mit Logik könne man trotzdem nicht ausschließen, dass es einen „Schwarzen Schwan“, Synonym für den SuperGAU, geben kann, sprich: dass Staaten bankrott gehen, die Börsen crashen, das Geldsystem kollabiert.

Aber Schwarze Schwäne kann es natürlich auch in unserem Berufs- oder im privaten Umfeld geben. Und da macht Dr. Hummler, ein Schweizer Privatbankier und der „Philosoph“ in der Szene, eine interessante Beobachtung bei seinen betuchten Kunden: Die Folgen unvorhergesehener materieller oder familiärer Katastrophen bei „perfekt rational optimierenden Vermögenden“ seien desaströs, da diese Menschen plötzlich völlig hilflos und isoliert seien und in einen Zustand verfielen, der wohl als Burnout bezeichnet werden kann.

Die jüngste Aussage kommt von Frank Schirrmacher, Herausgeber der FAZ und Meinungsmacher in Deutschland. Er spricht von der sogenannten „Ich – Erschöpfung“ durch das uns aufgezwungene Multitasking. Er zeigt in seinem Buch: „Payback“ viele Beispiele, die seine These beweisen, dass der technische Fortschritt im Digitalen Zeitalter uns letztendlich krank macht und sogar unser Hirn verändere.

Beim Lösungsvorschlag sind sich die aus ihrer jeweiligen Disziplin hervorstechenden Experten einig: Sie, Du und ich, wir müssen die rein menschlichen Fähigkeiten leben und pflegen, die Computer nicht ersetzen werden: Kreativität, Respekt und Geistesgegenwart.

Und der Schweizer Bankier zitiert den Philosophen Feyerabend: „Was zählt, sind einige Freunde da und dort – das ist alles“. So einfach ist das, beunruhigend bezogen auf das Vertrauen in das Geldsystem, aber letztlich doch sehr sympathisch, weil wir das alle umsetzen können und es nichts mit Geld zu tun hat!

Leben wir unsere Ur – Tugenden, dann können wir auch Schwarzen Schwänen begegnen, ohne aus der Bahn geworfen zu sein. Dann sind wir krisentauglich.

© Verena Florian / Graz, Jan. 10

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Besinnungslose Zeit

Dec 10th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Freuen Sie sich schon auf  Weihnachten? Diese Frage löst wohl bei den meisten Erwachsenen gemischte Gefühle aus. Aber ganz besonders bei jenen, die sich die Geschenke zu Weihnachten nicht leisten können. Aus Pflichtgefühl werden kurzlebige Konsumgüter für Familie und Freunde gekauft, dafür eine Kontoüberziehung riskiert oder sogar ein Kredit aufgenommen. Spätestens im nächsten Jahr holt sie die Realität ein. Wenn das Fest vorbei ist, sind die Schulden immer noch da.

Zu keiner Zeit im Jahr sind die Erwartungshaltungen so hoch wie zu Weihnachten. Unsere Sehnsucht nach Harmonie, Ruhe und Zufriedenheit wollen wir an den Tagen des Advents und zu Weihnachten  endlich ausleben und  meinen sogar, uns Weihnachtsstimmung erkaufen zu können.

Geld und Konsum haben eine Dimension erreicht, die unser Leben tiefgreifend prägen. Selbstwertgefühl, Liebesbeweise oder Glücksgefühle verbinden wir unmittelbar mit unserer Kaufkraft. Die Überforderung durch Konsum ist das ganze Jahr über auf einem hohen Niveau, aber um die Weihnachtszeit erreicht sie ihre Spitze.  Mit Geschenken wollen wir nicht nur unsere Wertschätzung zum Ausdruck bringen, sondern auch zeigen, was wir uns leisten können. Je ausgefallener, exklusiver und beeindruckender die Geschenke sind, desto besser. Viele gehen zu Weihnachten über die Grenzen ihrer finanziellen Belastbarkeit.

Im Idealfall werden Reserven locker gemacht, die man das Jahr über angespart hat, oder  man verwendet das Weihnachtsgeld. Wir wissen  aber aus Erfahrung mit Klienten: Sehr viele suchen leichtfertig in einer Kontoüberziehung oder sogar einem Kredit die Lösung. Die meisten Geschenke sind Konsumgüter und damit vergänglich, diese auf Pump zu kaufen, ist mit Sicherheit die teuerste Option, auch wenn es durch viele Lockangebote leicht gemacht wird.  Die Rückzahlung ist oft schwierig oder unmöglich, da der finanzielle Spielraum ohnehin durch viele monatliche Verpflichtungen ausgenutzt ist. Da ist im Januar und im Februar eisernes Sparen angesagt.

Ist es das (buchstäblich) wert? Gibt es nicht eine andere Möglichkeit, seinen Liebsten zu Weihnachten eine Freude zu bereiten? Ich sage: Ja.

Viele Tipps von Florians Geldcoaching, wie man der Schuldenfalle nach Weihnachten entkommt und mehr Freude schenkt, werde ich in den nächsten Tagen bis Weihnachten twittern – hier kommen Sie direkt hin:
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Weihnachten: Zeit schenken!

Dec 7th, 2009 | By gerald | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Zeit ist kostbarer als so manches Gut, das gekauft wurde. Wieviel Zeit haben Sie mit Ihren Liebsten in diesem Jahr verbracht? Dachten Sie nicht öfter: “Eigentlich möchte ich mit denen jetzt bleiben …!” Aber Sie mussten weg, ins Büro, zur Arbeit, zu Ihrer “Freizeitbeschäftigung”.

Diese Weihnachten könnten Sie diesen Wunsch sich und Ihrem Umfeld erfüllen. Sie brauchen dazu nur: Zeit.

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Der Geldcoach bei Barbara Karlich

Nov 18th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Fünf Menschen mit ihren Geld-Geschichten und Gerald, der Geldcoach saßen in Barbara Karlichs Show (Sendetermin Anfang Februar). Interessante Geschichten, aber mehr dürfen wir natürlich nicht verraten ;-) Es zeigte sich jedenfalls, dass Geldcoaching eine ideale Lösung sein kann für Menschen, die mit Geld Probleme haben. Die Ursachen dafür liegen woanders begründet und können im Geldcoaching – Prozess bearbeitet und aufgelöst werden.

Der Redakteur von Barbara Karlich hatte uns kontaktiert, nachdem er die Webseite gesehen hat: “Ihr habt mich einfach angesprochen!” Das freut uns :-)

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Geld und Psychologie

Oct 13th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Dass es beim Geld den rational denkenden Homo oeconomicus nicht gibt, ist hinlänglich bekannt. Umso mehr wundert es mich, dass das Thema Geld in der Psychologie noch nicht wirklich fundiert untersucht worden ist. Es gibt praktisch keine Studien, die die weichen Faktoren beim Umgang mit Geld beleuchten. In den letzten Jahren und vor allem im Zuge der Finanzkrise ist man hier aufmerksamer geworden und die Disziplinen Verhaltensökonomie und Finanzmarktpsychologie werden salonfähig.

1. Aspekt zum Thema weiche Faktoren bestimmen Geldmengen:

Wer sich mit seinem persönlichen Bezug zu Geld beschäftigt, wird bald feststellen, dass der energiereiche Kreislauf vom Tun zur (Geld)Materie dann fliesst, wenn man in der Arbeit seinen inneren Ausdruck leben kann. Das erzeugt Resonanz innen und aussen in Form von Geld. Und wir wollen jetzt mal davon ausgehen, dass Geld bis zu einem gewissen Ausmaß in unserem Leben immer nützlich ist. Das ist übrigens gut erforscht: Menschen mit viel Geld sind nur ein wenig glücklicher, als Menschen mit wenig Geld. Und die Schwelle liegt hier (schon) bei 2.000,- EURO! Mehr über Geld und Glück hier.

2. Aspekt: Geld ist der Spiegel Deiner Selbst.

Es stellt sich immer mehr heraus, dass Geld, weil es das omnipräsente neutrale Medium ist, Projektionsfläche für Alles sein kann: Angst, Gier, Macht, Mangel, Hoffnung, Glück. Insofern ist Geld hochgradig emotional besetzt.Warum Geld aber als Tabuthema zur absoluten Intimsphäre des Menschen gehört, ist meiner Ansicht nach noch nicht hinlänglich erforscht. Ich sehe nur im Geldcoaching, dass Menschen, die sich jahrzehntelang durch Traumata oder negative Glaubenssätze beim Geld gequält und behindert haben, völlig neue Perspektiven und Potentiale entwickeln, wenn sie den Coaching – Prozess durchlaufen haben. Geldcoaching ist im Moment das einzige Angebot, das speziell für diese Problematik maßgeschneidert ist. Und, ja, die Kunden merken sie dann sehr wohl auch am positiven Bankkonto!

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Krisenvorsorge III: Überblick schafft Sicherheit!

Sep 17th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Hinschauen tut manchmal weh …

…. ist aber besser wie die Vogel Strauss – Politik. Unlängst erzählte mir eine Bankerin, dass sie sich wundere, wie Menschen mit zwei sehr guten Gehältern ständig über ihren Verhältnissen lebten und dadurch einen immensen Konsum-Schuldenberg aufbauten. Sie habe die Herrschaften zu sich bestellt und diese seien buchstäblich aus allen Wolken gefallen, als sie ihnen die möglichen Konsequenzen erklärte.

Wissen Sie, mir geht es ja auch manchmal so: “Naja, wird sich schon ausgehen …” Ein typisch österreichischer Ausspruch übrigens, den die Deutschen in seiner Bandbreite nicht verstehen ;-) ) Ja, glauben Sie, weil ich Geldcoaching mache, stehe ich über den Dingen beim Geld? Ich glaube immer, es ist zu wenig da … ;-) Mir geht es da wie vielen und manchmal denke ich mir, dass das Geldcoaching deshalb so gut ankommt, weil ich aus eigener Erfahrung schöpfe.

Finanzmarktpsychologen und Verhaltensökonomen zeigen schon lang auf, dass die weichen Faktoren, unsere Gefühle, Emotionen und Glaubensmuster in der Finanzwelt ganz entscheidende Faktoren sind.

Deshalb können wir bei uns selbst anfangen und uns buchstäblich umprogrammieren:  Der entspannte Umgang mit Geld, der zu mehr Wohlstand führen kann, geht u.a. mit der Umprogrammierung der eigenen Glaubensmuster einher: Am besten gehen Sie so vor:

Anschauen, erkennen, loslassen – trotzdem das Ziel vor Augen haben.

Dies üben wir im (Geld)Zielworkshop am 13. und 14. November in Wien.

Herzlich, Ihre Verena Florian
www.florians.eu

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Ersparen Sie sich das!

Sep 10th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Unter diesem Motto wird in der neuesten Ausgabe der miss (”Österreichs ehrliche 22 cm”) Geldcoaching als Methode vorgestellt, wie junge Frauen besser mit ihrem Geld auskommen. Hier der sehr nett gestaltene Artikel mit vielen Tipps und Tricks, wie man sparen kann.

Ich sehe die Gegensätze beim Umgang mit Geld bei zwei Teenager – Töchtern meiner Freundin: sie sind da total unterschiedlich, obwohl sie beide die gleiche (Geld)erziehung haben: Die eine trifft sich fast täglich mit Freundinnen in der Stadt im Coffeeshop oder bei Fast Food – Ketten und hat einen notorischen Geldmangel. Die Andere trifft sich genauso oft mit Freundinnen – zu Hause! Und veranstaltet Picknicks im Garten, Modeschauen, Kochshows …. Und hat sich mit 12 Jahren schon einen Laptop gekauft – vom eigenen Geld.

Und dann ist da noch das große Thema: Marke oder nicht? Das ist Einstellungssache! Bei Mode, Lebensmitteln, Kosmetik, etc. ist der Griff zur Markenware nicht nur eine Frage der Qualität, sondern oft der teure. Wer sparen möchte, kann „Noname” – Produkte ausprobieren, die uU die gleiche Wirkung/Funktion haben. Wir sollten uns grundsätzlich die Frage stellen: Definieren wir uns über Marken oder wollen wir nicht doch lieber als Diejenige gesehen werden, die wir selbst sind? Wir bieten deshalb Workshops an zum Thema: „Vom Haben ins Sein” und „Vom Sein ins Selbst”: Da geht’s um das Thema: Selbstwert und Selbstbewusstsein in unserer Konsum – Welt.

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Pecunia non olet

Sep 7th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Das ist eine Frage der Wahrnehmung. Um (unabhängig von Produkten!) den Überblick in der Finanzwelt zu halten, schauen wir von Florians Geldcoaching ständig Veranlagungsmöglichkeiten an, weil das ja unsere Fach – und Feldkompetenz ist und wir dieses Wissen vermitteln. Unsere ganzheitliche Methode und unser Ansatz erlaubt, ja zwingt uns, Veranlagungen unter mehr Aspekten zu hinterfragen als es ein Finanzberater/Vermögensberater tut: Neben der Seriosität, der Sicherheit, der Rendite spielen für uns folgende Faktoren eine Rolle: der Humanität, der Ökologie, ethische Werte. Wobei es sehr schwierig ist, ethisch korrekt zu veranlagen. Wer den Anspruch hat, ethisch korrekt zu kaufen, soll nur mal zu sich hinuntersehen und überlegen, wo die Kleidung wohl genäht wurde….

Nun wurde ich zur Präsentation einer Beteiligungsmöglichkeit eingeladen: Ein Gesundheitsprojekt in den Arabischen Emiraten soll gebaut werden. Ein Scheich von Abu Dhabi hat die gesamte  deutsche „Leistungskette" vor Ort geholt: deutsche Betreiber, deutsche Architekten, deutsche Technik. Und da Abu Dhabi immer noch viel Öl hat, bezahlt man in Cash und macht offensichtlich nicht die selben Fehler wie im benachbarten und fast bankrotten Dubai, wo jetzt die Kräne an den Bauruinen stillstehen.

Der Scheich von Abu Dhabi will es also besser machen und holt westliche Intelligenz und Kultur in ein Land, das vor Jahren noch Wüste war: Neben dem deutschen Gesundheitsprojekt siedeln sich Ableger des Fraunhofer Instituts, der TU Aachen, des renommierten amerikanischen MIT, des Guggenheim Museums an. Für die Deutschen tun sich tolle wirtschaftliche Chancen auf. Aber wird der Scheich auch nach europäischen Maßstäben agieren?

Wissen die deutschen Unternehmen, die Ärzte, Ingenieure und die Wissenschaftler, dass sie dann in einem Land leben,

- in dem die Gesetzgebung der Sharia gilt, die mit den Menschenrechten nicht vereinbar ist;
- die Rechte der Frauen deshalb nicht bekannt sind;
- nicht die Demokratie, sondern der Scheich herrscht;
- Fragen und öffentliche Kritik verboten sind (Kritiker landen im Gefängnis),
- in der Bauwirtschaft und in sämtlichen Dienstleistungen die Arbeiten von versklavten Menschen aus Indien, den Philippinen und Afrika unter widrigsten Verhältnissen geleistet werden,
- offener Rassismus herrscht, den die Deutschen am wenigsten spüren, weil sie von den Arabern bewundert werden;
- durch die Urbanisierung der Wüste massive ökologische Probleme auftreten (Durch Aufbereitung von Trinkwasser hat die Bevölkerung der VAE die doppelte Co²-Bilanz pro Kopf als die Amerikaner!)

Die einen werden ob ihrer Ingenieurskunst und ihrer Perfektion bewundert. Die anderen wegen Ihres Geldes: Grenzenlos. Wie heißt es doch: Pekunia non olet. Und: nicht fragen. Genau das ist bei ethischen Investments aber das Wichtigste – auch wenn sie auf den ersten Blick als ethisch wertvoll erscheinen. Im Geldcoaching wird viel gefragt…!

Herzlich, Ihre Verena Florian

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Krisenvorsorge I: Netzwerke knüpfen

Sep 1st, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Ob es der Freundeskreis ist oder das Business – Netzwerk: Wer vernetzt ist und über gute Kontakte verfügt, ist krisentauglicher. Beim Freundeskreis sind es die privaten Krisen, die vielleicht eher übertaucht werden können, weil man sich aussprechen kann, eine FreundIn bei der Wohnung / bei den Kindern helfen kann, etc.

Am effektivsten sind sicher die eigenen gewachsenen Netzwerke. In der schlimmsten Krise sind die Netzwerke, die auf persönliche menschliche Beziehungen aufbauen, am meisten wert. Menschen, auf die man sich dann verlassen kann, weil man sich gut kennt, das Geben und Nehmen praktiziert hat und somit schon im Tauschhandel lebt. Da herrscht Vertrauen, Fairness und Transparenz, wertvollste Güter in der Wirtschaft.

In der Businesswelt mache ich die Beobachtung, dass auch Netzwerke aus dem angloamerikanischen Raum zu uns kommen. Sie sind teils recht streng organisiert, haben die verschiedensten Ausrichtungen, ziehen dadurch natürlich auch unterschiedliches Publikum an. Die Preisunterschiede sind übrigens sehr groß. Letztendlich sollen sie ja alle dem einen Zweck dienen: Man macht mehr Umsatz mit dem eigenen Unternehmen. Vor allem Klein und Mittelbetriebe profitieren hier.  Letztlich muß jeder für sich entscheiden, welches das geeignetste Netzwerk ist, das liegt auch an den Menschen. Ein unabhängiges und nicht profitorientiertes Netzwerk in Österreich ist das www.mikrobetriebe.at. Hier treffen sich in Wien und Graz (bald auch in Linz) EPUs und Selbständige, die max. 3 Mitarbeiter haben. Organisiert ist man über XING. Und dieses virtuelle Netzwerk ist gerade für Selbständige wirklich nicht zu unterschätzen! Ich bin der Überzeugung, dass man gut vernetzt eine Krise besser übersteht. Weil man sich besser etwas organisieren kann und weil man mitbekommt, dass man nicht die Einzige ist, die Probleme hat ;-)

Herzlich, Ihre Verena Florian

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Krisenvorsorge – Serie im Herbst

Aug 24th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Die Finanzkrise zieht ihre Kreise und die werden immer größer. Manches versucht man zu verstecken, die wahren Arbeitslosenzahlen etwa. Aber die Krise kommt schön langsam auch hier an und es wird sich vielleicht einiges ändern – in der Welt und bei uns. Die Erfahrung zeigt, dass man besser hinschauen sollte, bevor man Überraschungen überlebt. Deshalb bieten wir die Haushaltsrechnung an und bald auch die Unternehmensrechnung für Selbständige, die damit einen Überblick über ihre Finanzen bekommen.

Alle reden davon, wir tun es: In den nächstenWochen werde ich in meinen Blogs hier und auf www.be24.at eine Serie zur Krisenvorsorge starten.Viele Tipps und Tricks vom alltäglichen Sparen, aber auch tiefgründigen Betrachtungen, inwieweit die Finanzkrise unser aller Leben verändert – natürlich auch zum Positiven.

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Gesunder Realismus der Jugend – oder gutes Marketing der Finanzindustrie?

Aug 12th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Die Kleine Zeitung/Graz schreibt in der Serie: „Generation Krise: die Perspektiven der Jugend”:

„Im Jänner 2009 hatten bereits 60 Prozent der Jungen (15 bis 29 Jahre) laut GfK eine private Pensionsvorsorge, das sind um 14 Prozent mehr als ein Jahr davor. Vorausschauend. „Gesunder Realismus”, nennt es Marktforscher Alexander Zeh. „Lösungsorientiert” der Soziologe Philipp Ikrath vom Institut für Jugendkulturforschung. „Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden.”"

Ich stelle folgende These auf: Das ist nicht nur gesunder Realismus der jungen Menschen. Das ist die gründliche Arbeit der Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister in den letzten Jahren gewesen. Die sich jetzt mit ihren Cayennes ins Private verfügen, weil die Blase geplatzt ist. Denn alle haben verdient – nur die Kunden bleiben auf der Strecke mit Renditen bei Lebensversicherungen, die unter der Inflation liegen. Fondsgebundene Lebensversicherungen als  Pensionsvorsorge werden mit dem Versprechen verkauft, dass sie die sicherste Veranlagungsform darstellen. Da wird ein Stück finanzielle Zukunft verkauft, von der im Moment keiner genau weiß, wie sie in 30 Jahren ausschauen  wird. Wer erklärt den jungen Menschen, dass sie unflexibel sind, weil sie in den nächsten 20 bis 30 Jahren nicht an das Geld drankommen, wenn sie es brauchen? Dass nur ca. 80% der Einzahlungen tatsächlich veranlagt werden, der Rest dem Finanzdienstleister, der Bank, den Zwischenhändlern, der Versicherung zufließt? Dass sie nur Verluste einfahren, wenn sie die Versicherung vorzeitig auflösen?

Es wird Zeit, dass sich das System des Provisionsgeschäftes verändert und das die Menschen erfahren, was da hinter den Kulissen der Finanzindustrie wirklich abläuft. Die Menschen brauchen niemanden, der ihnen dauernd Produkte verkaufen will, sie brauchen Aufklärung, Wissen und (echte!) unabhängige Beratung auf Honorarbasis, bzw. Coaching beim Umgang mit Geld.

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Götterdämmerung in der Finanzbranche

Jul 1st, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

In den letzten Tagen haben mich die Nachrichten sehr ermutigt. England schafft in einem drastischen Schritt die Provisionsberatung bei den Finanzdienstleistern ab. Sie sei das Hauptübel für die Spekulationsblase im Privatimmobiliensektor.

Die auf Vermögensverwaltung spezialisierte (relativ kleine) österreichische Capitalbank leistet quasi einen Offenbarungseid in einem Brief an ihre Kunden bei ihrem Geschäftsmodell, das sie so nicht mehr weiterführen will: „Die ganze Wahrheit liest sich so: Die Bezahlung der Kosten für die Beratung und Betreuung im Private Banking erfolgt teilweise nicht durch Sie als Kunde, sondern indirekt. Zwar auch von Ihrem Vermögen, aber eben nur indirekt und damit für Sie nicht sichtbar. Die Anbieter von Fonds oder Zertifikaten zahlen an die Banken, die diese Produkte den Kunden empfehlen, laufende Provisionen für eben diese Empfehlung. Eine gesetzliche Regelung erlaubt es den Banken diese zu behalten. Was ist die Folge? Der Berater wird zum Diener zweier Herren. Einerseits ist er für Sie als Berater tätig. Dafür zahlen Sie. Andererseits soll er den Zusatzverdienst seiner Bank maximieren und dazu neben den hauseigenen Produkten jene von provisionszahlenden Anbietern empfehlen. So ist das System.” Hier der ganze Brief.
Dieses System veranlasste uns Florians schon vor Jahren, aus der Branche auszusteigen und hier eine neue Form der Unterstützung anzubieten , weil wir das Geschäftsmodell vor den KundInnen nicht vertreten konnten. In meinen Blogs http://www.florians.eu/?p=824 und http://geldcoaching.unternehmerweb.at/index.php/honorarberatung-versus-provisionen/#comments wies ich schon vor längerer Zeit auf den Interessenkonflikt hin. Die Reaktionen aus der Branche waren bezeichnend.
Mittlerweile wird in Bankerkreisen über Social Banking 2.0 philosophiert. Dass das mehr sein muss, als ein buntes Sofa im Kassenraum, sollte Allen klar sein, die für die verunsicherten KundInnen WIRKLICH was tun wollen. Ich habe Hochachtung vor dem mutigen Schritt der Vorstände der Capitalbank und bin neugierig, ob sich die Landschaften in der Finanzszene dadurch ändern werden. Einfacher Test für Sie: Fragen Sie doch mal Ihren Finanzberater, ob er Ihnen auch Produkte empfehlen würde, bei denen er keine Provision von dritter Seite bekommt! Berichten Sie uns von den Reaktionen!

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Die HHR zieht Kreise

Jun 30th, 2009 | By verena | Category: Blog, Home | zu Mister Wong hinzufügen

Die Haushaltsrechnung, der erste Schritt zum entspannten Umgang mit Geld, wird mittlerweile auf mehr als 12 Software – Portalen im deutschsprachigen Raum zum Herunterladen angeboten. Nachdem ein Programm von den einzelnen Anbietern vorher immer geprüft wird, ist das eine Qualitätsauszeichnung für uns: Das ist ein brauchbares Werkzeug! Ein tolles Gefühl: Wir sehen, wie sich das Programm in Deutschland, Österreich und der Schweiz verteilt…. Und kommen unserem Ziel, dass die Menschen entspannter mit dem Geld umgehen, näher.

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Liebe Fiona,

Jun 23rd, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Angesichts der Weltwirtschaftskrise schlugen Sie unlängst vor, Gemüse im Garten anzubauen, um diese zu überstehen. Ich sage Ihnen: Es reicht nicht, daheim Gemüse zu ziehen, wenn wir unsere Geschäfte aufrecht erhalten wollen. Noch wichtiger sind NETZWERKE von Menschen, UnternehmerInnen, Gruppen, die untereinander Waren und Informationen austauschen. In Zeiten des Internets ist das einfach zu matchen, denken Sie an Ebay, Twitter & Co. Und das möglichst regional, damit wir keine großen Distanzen zurücklegen müssen, sollte mal wirklich der Verkehr nicht mehr so funktionieren, wie wir das gewohnt sind. Hier ein Vorschlag für kleine UnternehmerInnen: http://www.mikrobetriebe.at, das Netzwerk der MIKs.

Ich bin keine Apokalyptikerin. Ich finde es aber angenehmer, über die realen Konsequenzen der berühmten „theoretischen” Systemrisiken nachzudenken, als nicht vorbereitet zu sein. Und wer das umsetzen kann, was er/sie wirklich gerne macht, ist krisentauglicher, egal ob er Geld dafür bekommt oder andere Tauschmittel, solange es sich um Gegenwerte im Sinne der allgemeinen Übereinkunft handelt.

Welches Selbst-Wert-Gefühl haben Sie, die Leser dieses Blogs als UnternehmerIn, als Angestellte? Wird Ihre Leistung, Ihre Wirkung entsprechend bewertet und honoriert? Oder arbeiten Sie am Rande des Burnout und haben das Gefühl, dass das immer nicht genug ist?  Hier die Balance zwischen Geben und Nehmen zu finden, das ist der Nutzen von Geldcoaching.

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Wenn es schon in der FAZ steht … !

Jun 9th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Nun hat die Krise auch das konservative deutsche Bildungsbürgertum erreicht, das jahrzehntelang an Wohlstand durch Fortschritt glaubte. Bemerkenswert ein Interview mit dem deutschen Zukunftsforscher Meinhard Miegel, der diese Finanzkrise angeblich nicht vorhergesehen hat – oder glaubte er auch an das ewige Wachstum? Jetzt meint er, dass auch die Wirtschaft gedopt gewesen sei: „Wohin mit dem gigantischen Geldüberhang?”, fragt er. Und: Wachstum sei „kaum noch wohlstandsmehrend. Erkrankungen, kaputte Familien, Autounfälle, Unwetter – das alles fördert das Wachstum, hebt aber nicht den Wohlstand.” Es sei „ein Irrglaube anzunehmen, dass immer mehr Geld immer glücklicher mache. Die materiellen Bedürfnisse von Menschen sind endlich und lassen sich durchaus befriedigen. Was dann kommt, sind Ansehen, Macht und dergleichen … Menschen haben ein natürliches Bedürfnis nach Ansehen, nach Anerkennung. Lässt sich das eher durch Materielles erlangen, dann streben sie eben danach und setzen so einen Teufelskreis in Gang … unsere Gesellschaft ist dermaßen auf Wachstum getrimmt, dass selbst bescheidene Rückschritte als Katastrophe empfunden werden. Ich fürchte, viele sind nicht mehr krisentauglich … Die Qualität einer Gesellschaft bemisst sich nicht zuletzt an ihrer Fähigkeit, zwischen individueller Wertschätzung und wirtschaftlichem Status zu unterscheiden … Viele vermögen mit „innerem Reichtum” gar nichts mehr anzufangen. Dabei macht er den Menschen erst zum Menschen.”
Wie gesagt, das ist nicht der Inhalt einer esoterischen Heilsverkündung (so formulieren nicht einmal wir Florians;-)), sondern so stand es vor kurzem in der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung), einer der serösesten Blätter Deutschlands. Seit einigen Wochen wird dort über „die Zukunft des Kapitalismus” debattiert und namhafte Exponenten der deutschen Wirtschaft, Sozialforscher, Literaten kommen zu Wort.

Haben oder Sein. Das formulierte der Psychoanalytiker Erich Fromm schon 1976 und wurde nicht ernst genommen. „Vom Haben ins Sein kommen” heißt der Workshop, den wir am 26. und 27.6. anbieten, mehr auf www.florians.eu. Dann sind Sie in diesem Wandel garantiert krisentauglich. Weil Sie über darüber reflektiert haben, was wirklich wichtig ist für Ihren Lebensinhalt, in Ihrer Lebenswelt.

Es wird im Herbst eine Fortsetzung des Workshops geben: „Vom Sein zum Selbst”. Was das heißt, darauf gehe ich beim nächsten Mal ein.

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Wozu Banken?

May 25th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Auf ihre grundsätzliche Aufgabe reduziert, sollen Banken für GeldLiquidität sorgen und durch ihre Poolfunktion die Risiken für den Einzelnen bei der Veranlagung und bei den Finanzierungen streuen. Diese Aufgabe haben die größten von ihnen vermasselt und sind dadurch zum Systemrisiko geworden, sodass sie nun von den Staaten durchgefüttert werden, was leider zur Folge hat, dass sie ihr Geschäftsmodell nicht überdenken, so wie es in der Wirtschaft üblich ist, wenn es kritisch wird. Wie das Ganze ausgehen wird, wagt kein Mensch voraus zu sagen. Deshalb ist es meiner Ansicht nach förderlicher, Alternativen zu finden und zu prüfen: Ausgerechnet ein Schweizer Privatbankier, Dr. Hummler , Wegelin & Co. hat das getan und stellt in seinem Kommentar neue Formen der Kreditvergabe vor: Diese seien wesentlich effizienter, weil sie über Internetplattformen laufen und somit ein Zwischenhändler wie die Bank nicht mehr notwendig ist. Er meint, dass sie ein paar Kinderkrankheiten noch auszustehen hätten (zB  der Zweitmarkt), sieht die Zukunft aber in prosper, dem amerikanischen Vorbild von smava.de, einer deutschen Internet-Plattform für Kredite von Mensch zu Mensch, das ich bereits vorgestellt habe. Leider ist die Plattform in Österreich nicht zugelassen, weil hier die Banken noch das Monopol der Kreditvergabe für sich beanspruchen. Die Rückzahlungsrate der Kreditnehmer dieser virtuellen Plattformen ist übrigens sehr hoch und somit ein Investment in diese Veranlagungsform interessant, weil smava die Poolfunktion übernimmt. Und was nach Hummler noch interessanter ist: Das Rating wird von den Teilnehmern der Plattformen nach dem Vorbild von Ebay übernommen, somit herrscht Transparenz im Gegensatz zu Basel II und zum derzeitigen System der Rating – Agenturen, die ja von den Marktteilnehmern selbst gesponsert sind und deshalb nie objektiv sein können!

Ein weiterer Grund, warum die Banken ihr Geschäftsmodell nicht ändern, ist die Tatsache, dass sie es ja nicht MÜSSEN. Sie werden durchgefüttert, ohne dass jemand das Geschäftsmodell eines ineffizienten Zwischenhändlers in Frage, geschweige denn Bedingungen für eine Restrukturierung stellt. Natürlich denke ich an die Menschen, die ihre Arbeit verlieren, aber die Frage ist bei den Banken ja die: Welcher Preis ist höher für uns Steuerzahler?!

Die Vorstellung, Geld zu verlieren, kein Geld zu haben, löst offenbar auch bei den Politikern solche Urängste aus, dass sich keiner traut, die ein oder andere Bank ihrem Schicksal zu überlassen, so wie es in der Wirtschaft eben passiert, wenn sich das Geschäftsmodell bestimmter Industriezweige überlebt hat. Mir fällt die Verstaatlichte Industrie in den 80ern ein und der Ausspruch Kreiskys: „Lieber ein paar Milliarden mehr Schulden…!”  Wer eine gewohnte Struktur verändern will, muß seine Komfortzone verlassen und das braucht viel Mut. Dieser Tatsache muß sich Derjenige stellen, der seinen Job kündigt und sich selbständig macht. Und natürlich die Politiker, die innovativere Formen der (Gewerbe-) Finanzierung zulassen und somit für eine Belebung der Wirtschaft sorgen können!

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Geld, Wasser und schwerelose Banken

May 8th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

panta rhei = alles fliesst! Ein Vortrag Prof. W. Ullrich beim Philosophicum Lech 2008 zum Thema Geld hieß „Flüssig sein” und behandelte die Werbewelten, die die Banken verbreiten: Meistens zeigen die schöne, entspannende Umgebungen mit Meerblick, Pools, schönen Menschen: Wellness – Welten und immer ist fließendes Wasser dargestellt. Wasser also als direkte Metapher zu Geld und unbegrenzte Möglichkeiten.

Nun fällt mir seit einiger Zeit auf, dass sich die Werbung österreichischer Banken gewandelt hat: Es werden Menschen dargestellt, die durch den Raum schweben. Im zweiten Beispiel liegen sie in der Hängematte, schweben also auch. Von fließendem Wasser weit und breit keine Spur. Das ist doch eine hochinteressante Beobachtung! Einerseits soll uns der Zustand der Schwerelosigkeit suggeriert werden, WENN wir von diesen Banken mit einem Kredit / einer Versicherung versorgt sind. Andererseits deutet das Fehlen von Flüssigem doch wohl auch darauf hin, dass wir uns auf härtere = trockenere Zeiten einstellen sollen, was die Vergabe von Krediten und die Rendite unserer Veranlagungen betrifft. Das spüren wir ja seit Monaten. Umso wichtiger ist es, seine Einstellung zum Geld neu zu überdenken (vom Haben ins Sein kommen!) und dafür Sorge zu tragen, dass der eigene Geldkreislauf im Fluß bleibt, ob privat oder im Unternehmen. Hier gibt es dazu ein paar Anregungen und Unterstützung!

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Weglächeln

Mar 28th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Carina Kerschbaumer, Leitende Redakteurin der Kleinen Zeitung Steiermark, hat heute einen so treffenden Kommentar geschrieben, dass ich diesen hier einfach zitiere:

Ausnahmezustand? Kein Banker sollte es mehr wagen, Sorgen von Schülern zu belächeln.

Im Mittagsjournal erklärt die Sprecherin, dass bei Milliardenhilfen des Bundes nicht mehr nur auf der höchsten Managementebene der Banken die Einkommen angeschaut werden. Eine Meldung wie jede andere? Wie jene im „Spiegel“, in der über einen Staatsbankrott Österreichs sinniert worden ist? Eine Geschichte, die ja erbost vom Kanzler zurückgewiesen worden ist. Ob das noch aufregt? Irgendwie haben sich alle daran gewöhnt. Ob es zurzeit wirklich einen Ausnahmezustand gibt? Die Bananen kosten weiter 1,10 Euro und es gibt genug davon. Ausnahmezustand? Natürlich gibt es ihn, er wird halt weggelächelt. Oma und Opa sollen sich über ihr Erspartes keine Sorgen machen. Der Staat haftet ja fürs Sparbuch. Auch daran haben wir uns gewöhnt. Und wollen gar nicht mehr die Dramatik kennen, die hinter dieser Entscheidung stand. „Aber“, fragte mich jetzt ein 17-Jähriger, „wie sicher ist es, dass mein Erspartes in zwei Jahren gleich viel wert ist?“ Womit müsse gerechnet werden, wenn Billionen in die Märkte gepumpt werden? Wenn die Lösung so einfach sei, meinte er, wäre ja jede Krise zu lösen. Banker schütteln bei solchen Fragen nachsichtig den Kopf und meinen, die Gefahr der Geldentwertung sei nicht gegeben. Es müsste das Geld nur rechtzeitig wieder aus dem Markt genommen werden. Klingt nicht beruhigend. So ähnlich haben ja auch Finanzberater überzeugt. „Glauben Sie, dass die viertgrößte US-Investmentbank Pleite geht?“, haben sie lachend zaudernde Anleger gefragt. Sie ist Pleite gegangen.

Ob Oma oder 17-Jähriger – mit einem nachsichtigen Lächeln sollte sich niemand mehr abspeisen lassen. Und kein Banker sollte es mehr wagen, über solche Fragen zu lächeln.

Ganz langsam sickert durch, dass das Geldsystem in dieser Form möglicherweise nicht ewig existieren wird. Ich meine, dass wir uns nichts vormachen sollten und die Thematik offen ansprechen müssen. Das ist jedenfalls eine bessere Vorgangsweise als weglächeln. Und vermindert irrationale Existenz – Ängste, weil wir dann wenigstens wissen, was auf uns zukommen kann und wir uns dementsprechend vorbereiten können. Eines ist jedenfalls sicher: Eine Währungsreform – darum geht es ja – kommt nicht von heute auf morgen. Und es gibt viele Möglichkeiten, dieser zu begegnen. Wir werden in diesem Blog in nächster Zeit darauf eingehen.

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IZWD – In Zeiten wie diesen

Mar 11th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Zurzeit beginnt fast jedes Statement zur allgemeinen Lage mit diesem Satz. Als Entschuldigung für alle Mißlichkeiten in Wirtschaft und Gesellschaft, ob sie nun vermeidbar sind oder nicht, das sei dahingestellt. Und ich frage mich: wie soll man sich den Plural der Zeit vorstellen? Und warum wird dieser Plural nur während der Krise angewandt??
Gibt es also unterschiedlich schnelle Zeit – Welten nebeneinander? Paralleluniversen ?! Ich stelle mir das jetzt mal so vor:
Universum 1: Die Schnellen.
Universum 2: Die Langsamen.
Universum 3: Das Standbild.
Letztere sind die, die das tote Pferd reiten … indem sie zB die Banken durch deren selbst verursachte  Krise füttern. Im Universum 2 sind Diejenigen unterwegs, die jetzt in Aktionismus ausarten, aber nicht wirklich innovativ sind.
Und im Universum 1 bewegen sich die Menschen, die den anderen voraus sind, weil sie schon länger gemerkt haben, dass es so nicht weitergehen kann. Die Produkte und Dienstleistungen anbieten, die wirklich gebraucht werden. Für die Finanzbranche würde das nach dem Zukunftsforscher Matthias Horx heißen: „Neue Dienstleistungen, die uns nicht bizarre Papiere zugunsten der Bank andrehen, sondern im realen Leben entlasten.”  Wie das Geldcoaching ;-) ) Wir Florians bemerken das jedenfalls am Feedback unserer KundInnen.

Sie haben die Wahl, in welchem Universum Sie unterwegs sein wollen! Und Sie können sich dabei auch unterstützen lassen!

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Geld und Angst

Mar 3rd, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Seit einiger Zeit werden diese zwei Worte so häufig in einem Atemzug genannt – weil das Geldsystem zusammen zu brechen droht und niemand genau weiß, welche Konsequenzen das auf jede/n Einzelne/n von uns hat. Das ist eben das Schlimme: das macht mehr Angst als das Wissen – auch über unschöne Dinge. Aber das ist dann wenigstens klar.

Der Zusammenhang Geld und Angst geht mit der Entwicklung des Geldsystems und der Gesellschaft einher: Seit die Menschen ihre persönliche Existenz an die materielle binden und sich oft nur mehr über diese definieren, macht dessen Verlust  furchtbare, existentielle Angst (Ich will damit nicht sagen, dass es vorher keine Ängste gegeben hat, ich betrachte hier nur die Beziehung Angst – Geld).

Angst muß es geben, zB im Sinne eines Warnsignals vor der Felsklippe. Dann würde ich es als Furcht bezeichnen. Angst ist ein stärkeres Gefühl  – eine Emotion. Und Emotion schaltet die Ratio aus und verdeckt so womöglich eine sachlich – objektive Sicht, die Möglichkeit vernünftiger Entscheidungen und Kreativität, die wir zur Lösungsfindung brauchen. Deshalb sollten Menschen ihren Bezug zu Geld geklärt haben, wollen sie ein Leben führen, in dem Raum für Alles ist und Geld die Rolle spielt, die ihm gebührt: eines Tauschmittels.

Testen Sie sich: Wenn Sie an Geld denken, welches Gefühl haben Sie zuerst: das des Mangels, oder das der Fülle? In diesem Zusammenhang eine Beobachtung aus unserer Praxis des Geldcoachings: Diese Gefühle hängen überhaupt nicht mit dem vorhandenen Geldvolumen der Person zusammen! Diese Gefühle werden aus tradierten Denkmustern, eigenen Erfahrungen und Einfluss äußerer Umstände genährt. Und genau da setzt Geldcoaching an. Denn durch einen entspannten Umgang mit Geld lebt und arbeitet man einfach besser ;-) )

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Die Alchemie des Geldes

Feb 24th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Johann Wolfgang Goethe erkannte die Gefahren des Geld – Systems, kurz bevor es sich in der Welt etablierte. Wie es gelang, Geld “arbeiten” zu lassen, schildert uns Karl Gamper, Autor des Bestsellers: “So schön kann Wirtschaft sein”, anhand von Goethes “Faust II”.

Hans Christoph Binswanger, *1929, profilierter Wirtschaftswissenschaftler und einer der wenigen nicht - marxistschen Geldkritiker,  hat schon länger über Goethes Faust  gearbeitet und in dem Buch: “Geld und Magie. Deutung und Kritik der modernen Wirtschaft anhand von Goethes Faust” dargelegt. Er trug dies auch eindrucksvoll am Philosophicum Lech 2008 (Thema: “Geld”) vor.

Da fällt uns unweigerlich das Gedicht “Die Geister die ich rief…” ein, wiederum von Goethe und angesichts der Entwicklungen in der Geldwelt erscheinen uns die Probleme des Zauberlehrlings fast lächerlich. Und diese Assoziation ist wieder ein Indiz für die ungesunde Wertigkeit, die Geld in unserem Leben einnimmt.

Wir haben den Text von Karl Gamper unter dem Menupunkt: “Über Geld” zur Verfügung gestellt.

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Geld und Spiritualität – Versuch einer Annäherung

Feb 23rd, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Zwei sich diametral gegenüberstehende Welten sollen verbunden werden, womöglich einander dienen? Unmöglich, sagen die vielen spirituellen Menschen, die ihren Berufungen folgen und jenseits von Materie und Schulmedizin die unglaublichsten Wirkungen bei Menschen erreichen.

Möglich, sagen Menschen der Lohas – Bewegung oder Karl Gamper in seinem Buch: „So schön kann Wirtschaft sein”.

Das Geld wurde von den Menschen ursprünglich als neutrales Tauschmittel erfunden. Geld ist also eine Konvention, kein Naturgesetz. Wir brauchen Geld im Sinne des Tauschmittels für all das, was wir selber nicht machen können, für unsere Haushaltung (ich sage bewusst nicht Leben, dazu ist Geld allein viel zu wenig!). Im Austausch müssen wir dem Gegenüber auch was bieten: Unsere (Arbeits)Leistung, deren Wirkung oder eben eine anderes Tauschmittel.

Der Wert des Austauschs hängt meiner Ansicht nach allein von der Fähigkeit der besseren Kommunikation mit potentiellen Käufern ab. Ich bin sicher, dass schon in der Urzeit der eine Jäger / Sammler mehr Tauschmittel für sein erlegtes Tier/seine gesammelten Dinge bekam, weil er -wie auch immer – besser kommunizieren konnte. Ich ziehe eine Grenze zu Quaksalbern, die den Menschen falsche oder wirkungslose Produkte verkaufen. Die wird es wohl leider immer geben…

Auch ein spiritueller und sehr sensibler Mensch kann also für die Leistung, bzw. die Wirkung, die er erbringt (zB als Geistheiler, Schamane, Holistiker, etc.) so viel Geld verdienen, dass er ein angenehmes Leben führen kann, und somit auch wieder mehr Spiritualität in die Welt bringt!

Jetzt kommt das für mich Entscheidende: Menschen sollen bei Ihrer Arbeit ihrer Berufung nachgehen können und das von Herzen gerne tun,  meine ich. Denn das findet (feinstoffliche) Resonanz, somit Erfolg, auch auf materieller Ebene. Auch bei ganz normalen Jobs ist das wichtig. Oder können Sie sich einen Bäcker vorstellen, der im tiefsten Grund seines Herzens nicht backen will?!

Zweiter Punkt: Abgesehen von der Wirkung, die seine Dienstleistungen/Produkte haben, wodurch er weiter empfohlen wird, kann jeder Mensch sein Produkt besser kommunizieren, wenn er ein Selbst – Wert – Gefühl hat, selbst – bewusst ist.  Und ein entspanntes Verhältnis zu Geld hat ;-)

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Bedeutet Geld auch Glück ?

Feb 5th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Wissenschaftler und Psychologen haben sich damit auseinandergesetzt und sind zu einem eindeutigen Ergebnis gekommen: Geld macht nicht glücklich. Es gibt da keinen Zusammenhang. Ist die Grundsicherung gegeben, wird die Beziehung Geld = Glück relativ. Denn wir gewöhnen uns sehr schnell an die Gegebenheiten, egal, wie viel Geld da ist. Martin Seligman, Psychologie-Professor an der University of Pennsylvania, USA, hat Gewinner großer Geldsummen beobachtet: diese waren schon nach drei Monaten wieder in der gleichen guten oder schlechten Gemütsverfassung wie vorher. Ja, es wurde sogar festgestellt, dass Lottogewinner nach einigen Jahren depressiver als der Durchschnitt der Bevölkerung waren! Und Michael Argyle, Sozialpsychologe in Oxford, befragte Multimillionäre und zufällig ausgewählte Menschen in den USA: Der verhältnismäßige Unterschied beim gefühlten Glück war gering. Mehr zum Thema auf ttp://www.gluecksarchiv.de.

Was sagt uns das? Dass die Erfüllung aller materiellen Wünsche auch nicht glücklich macht. Und  dann ist die Enttäuschung natürlich besonders groß, wenn materielles Reichtum doch nicht Frieden, Erleichterung und Sicherheit bringt. Letztendlich ist Glücklich – Sein also eine Frage der Haltung zum Leben – unabhängig davon, in welcher materiellen Situation man sich befindet. Diese Haltung kann nachweislich das Leben verlängern ;-)

Und man sollte natürlich seine Einstellung zu Geld geklärt haben: Wenn es als Mittel zum Zweck gesehen wird, ist dies eine wesentlich entspanntere Art, damit umzugehen, als das Streben nach immer mehr, auch wenn alle materiellen Bedürfnisse schon befriedigt sind. Wenn man beim Geld durch überholte Denkmuster geplagt ist, hilft ein Geldcoaching – Prozess, diese zu lösen.

Ein wunderbares Zitat von Erich Fromm, Psychoanalytiker sei hier noch angefügt, das alles zu dem Thema sagt:

Unsere Konsum- und Marktwirtschaft beruht auf der Idee, dass man Glück kaufen kann, wie man alles kaufen kann. Und wenn man kein Geld bezahlen muss für etwas, dann kann es einen auch nicht glücklich machen. Dass Glück aber etwas ganz anderes ist, was nur aus der eigenen Anstrengung, aus dem Innern kommt und überhaupt kein Geld kostet, dass Glück das “Billigste” ist, was es auf der Welt gibt, das ist den Menschen noch nicht aufgegangen.

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Geldcoaching 2009: In der Ruhe liegt die Kraft

Jan 14th, 2009 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Still sitzend, nichts tuend,
kommt der Frühling,
und das Gras wächst von allein.

buddhistische Weisheit

Das Jahr 2009 wird in der Wirtschaft sicher so manchen Wandel  herbeiführen. Positive, überfällige, aber auch gewöhnungsbedürftige Veränderungen wird es geben.

Bevor Wandel geschieht, kehrt Ruhe ein. Sie können das gerade in der Natur beobachten: Äußerlich scheinbar erstarrt, aber im Inneren sammeln sich die Kräfte und schon in einigen Wochen werden wir die Veränderungen sehen können! Nur:  bis dahin müssen wir Geduld haben. Und die brauchen wir jetzt in der Wirtschaft auch. Geduld und Mut, flexibel und offen zu sein, die Veränderungen anzunehmen, sich mit ihnen auseinander zu setzen. Wer wenig über die Mechanismen in der Geldwirtschaft weiß, dem macht das Angst. Denn Unwissen macht immer Angst. Deshalb stellen wir auf unserer Homepage jede Menge und immer mehr Wissen zum Thema Geld zur Verfügung.

Und unsere Dienstleistungen Geldcoaching und Geldtraining sind eine weitere Antwort auf Ihre Fragen. Wir verfolgen dabei einen ganzheitlichen Ansatz zwischen Lebensberatung und Finanzdienstleistung, völlig unabhängig von der Vermögensberatung und Produkten. Unsere KundInnen in diesem Bereich verstehen das auch so und sind begeistert!

Also: lassen Sie erstmal Ruhe einkehren – besinnen Sie sich jetzt wirklich! Und denken Sie daran, dass man mit Geld auch ganz entspannt umgehen kann! Dann erhöht sich Ihre Lebensqualität deutlich und Sie sind bereit für 2009!

…. Jetzt verstehen Sie sicher, warum wir die Buddhistische Weisheit ausgewählt haben!x

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Das Thema Provisionen in der Finanzbranche

Dec 5th, 2008 | By verena | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Alle Finanzdienstleister, die Vermögensberater und die Banken arbeiten in einem ständigen Konflikt, wenn sie von Provisionen leben: Sie müssen Produkte verkaufen, wenn sie Geld verdienen wollen. Dabei kann die wirklich unabhängige und neutrale Beratung manchmal in den Hintergrund geraten. Ein Beispiel: der Kunde will ein Haus kaufen und dazu einen Teil seiner Veranlagungen (Aktien, Anleihen, etc.) verkaufen. Der Finanzberater hat nun zwei Seelen in seiner Brust: einerseits sollte der den Kunden darin unterstützen, dass er Eigenmittel für den Kauf aufbringt, andererseits schmälert das sein Einkommen, er hat zukünftig weniger Bestandsprovision, seine laufende Einnahmen durch die Veranlagungen der Kunden.

Nun gibt es ja einige Marktteilnehmer – sie kennzeichnen sich alle zufällig durch drei Buchstaben – die aus diesem Grund zB vorwiegend Lebensversicherungen verkaufen. Das ist zwar momentan ein gutes Geschäft für den Berater, aber die Stornoquoten sind hier am höchsten und die Kunden die Verlierer (dazu mehr unter: Was ich schon immer wissen wollte / Vorsorgen).

Der Fachverband der Finanzdienstleister hat schon reagiert und „Ganzheitliche Finanzplanung” als Thema in die Prüfung zum Gewerblichen Vermögensberater aufgenommen. Das Thema Honorarberatung ist in Österreich leider noch nicht praktizierbar, weil die Gesellschaften, die Finanzprodukte anbieten, die provisionsabhängigen Kosten nicht herausrechnen, was in Deutschland bereits der Fall ist: Dort lassen sich Kunden gegen Honorar von Vermögensberatern beraten und können sog. „nettoisierte” Finanzprodukte wie zB Lebensversicherungen abschließen, die dadurch natürlich eine viel bessere Ablaufleistung haben. Das ist fairer und günstiger.

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Von Seitwärts zu Aufwärts gen Süden…

Nov 25th, 2008 | By gerald | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Es wird sicher einige Zeit dauern, bis es wieder “aufwärts” oder zumindest “seitwärts” geht – ein Ausdruck, den ich erst in der Finanzbranche kennengelernt habe. Oder den: “Die Kurse gehen gen Süden”! Das haben sie in den letzten Monaten oft gemacht. Ein widersprüchliches Bild: der Süden ist eigentlich angenehm warm und wenn die Aktienkurse dort hin wandern, wird es den Anlegern auch warm – durch den Adrenalinstoß, weil der Wert der Aktien gesunken ist! Falls Ihnen warm bis heiß wird, wenn Sie Ihr Depot sehen, denken Sie daran: Aktien werden immer mit einer langfristigen Behaltedauer von mindestens sieben Jahren ins Depot genommen. Auch in guten Zeiten, wenn die Märkte steigen, können Aktien starken Schwankungen unterliegen. Ein langer Zeithorizont kann diese Bewegungen ausgleichen. Im Moment ist es am Wichtigsten, abzuwarten.

Die Märkte sind auch deshalb so volatil, weil große Investoren dringend Geld benötigen und zu dem gezwungen sind, was wir als Realisierung der Verluste beschreiben: Sie müssen aus der Not verkaufen und das zum ungünstigsten Zeitpunkt. Deshalb eignen sich Aktien nur als langfristige Anlage.

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Fremdwährungskredite

Nov 12th, 2008 | By admin | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Dieser Tage ein heiß diskutiertes Thema und wir werden nicht müde, immer wieder darauf hinzuweisen, dass die Banken hier das Problem haben – nicht die KundInnnen! Interessanterweise kommunizieren die Banken das wahre Problem nicht: Die Refinanzierungskosten des Schweizer Franken (SFR) sind während der Finanzkrise gestiegen. Deshalb sind die SFR – Kredite wirtschaftlich uninteressant geworden. Deshalb will man die Kunden aus den Krediten drängen. Mit allen Mitteln. Fremdwährungskredite haben gewisse Risiken, darauf sind die KundInnen von der Bank, den VermögensberaterInnen, den Konsumentenschutz – Vertretern immer wieder hingewiesen worden. Ich gehe hier nicht weiter darauf ein, in unserer Rubrik: “Was ich schon immer wissen wollte” sind alle Argumente zu finden. Dass Kunden aber nun aus einem Produkt gedrängt werden, dass ihnen einst mit guten Argumenten verkauft wurde, das ist eine neue Qualität.

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Endlich Online!

Nov 12th, 2008 | By admin | Category: Blog | zu Mister Wong hinzufügen

Seit dem Sommer 2008 arbeiteten wir für diese Homepage – was den Inhalt betrifft, das, was uns bewegt hat, das Geldcoaching zu entwickeln und anzubieten. Jetzt sind wir endlich soweit: Jetzt kommt die Phase der Kommunikation. Großen Spaß macht mir der Blog und wir werden hier aktuelle Themen aus der Finanz – und Geldwelt herausgreifen und in den Kontext unserer Erfahrung stellen.

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