Geldsysteme zeigen die Innenwelt einer Gesellschaft

Die Bedeutung des Geldes in einer Gesellschaft hängt vom kollektiven Bewusstsein ab. Währungssysteme zeigen dies am besten. Und würden wir in unserem Leben den Zyklen in der Natur folgen, gäbe es kein Burnout und keine großen Finanzkrisen mehr.

Die Natur zeigt es uns jedes Jahr: Sie beschenkt uns mit ihrer Fülle an Früchten, Farben, Düften – bedingungslos. Im Winter ziehen sich Pflanzen und Tiere zurück oder sterben ab, um im nächsten Jahr wieder neu aufzubrechen und zu erblühen. Stetes Wachstum, aber mit Regenerationsschleifen.

Wir Menschen haben uns Systeme scheinbar „für die Ewigkeit“ geschaffen: Das Wirtschaftssystem mit exponentiellem Wachstum und das klassische Geldsystem, so wie wir es kennen: die Lizenz zum Gelddrucken haben der Staat, bzw. die Nationalbanken, Kredite werden gegen Zinsen vergeben und Zinsen erhält, wer Geld auf Banken einzahlt. Genau das ist die Problematik bei der Geldschöpfung, die schon J.W. Goethe in seinem „Faust II“ darstellte und zeigte, dass dieser alchemistische Prozess nicht fortdauernd weiter gehen kann. Seit zwei Jahren sind wir ZeugInnen dieses Prozesses in der Finanzwirtschaft. Ich habe ein wenig Einblick in die Branche und muss leider berichten, dass dort die meisten Protagonisten so weitermachen wie vorher. Das bestätigen mir auch Kollegen, die die Materie kritisch betrachten und sich auf ethische Veranlagungen spezialisiert haben: Es werden Finanzprodukte verkauft, die dieselben Gefahren in sich bergen wie die, die die Krise ausgelöst haben. Wenige profitieren davon mit unermesslichen Summen.

Die Komplementärwährungen gibt es  aus einer völlig anderen Motivation: Geld spielt hier die Rolle, die ihm gebührt: Die des Tauschmittels, des Mediums, Platzhalter für meine und deine Produkte und Dienstleistungen, nicht Fetisch (je größer der Geldberg, desto besser)

Aus unserer Arbeit im Geldcoaching können wir bestätigen, dass Geld oft der Spiegel des Selbst, des eigenen Unbewussten ist. So gesehen spiegeln Währungen das kollektive Unbewusste  einer Gesellschaft. Müssen wir uns in unserer patriarchalisch geprägten Welt wundern, welche Währung unser Leben bestimmt? Folgerichtig waren Tauschwährungen in Gesellschaften bestimmend, deren höchste Ehre den Fruchtbarkeitsgöttinnen galt, wie es Jahrtausende lang der Fall war.

Ganzer Artikel im ZUFALL – Magazin, http://www.zufall-magazin.com/ und auf http://magazin.unternehmerweb.at/index.php/2010/10/27/geldsysteme-zeigen-die-innenwelt-einer-gesellschaft/

Verfasserin: Verena Florian, Sept. 2010

Geldsysteme zeigen die Innenwelt einer Gesellschaft

Die Bedeutung des Geldes in einer Gesellschaft hängt vom kollektiven Bewusstsein ab. Währungssysteme zeigen dies am besten. Und würden wir in unserem Leben den Zyklen in der Natur folgen, gäbe es kein Burnout und keine großen Finanzkrisen mehr.

Die Natur zeigt es uns jedes Jahr: Sie beschenkt uns mit ihrer Fülle an Früchten, Farben, Düften – bedingungslos. Im Winter ziehen sich Pflanzen und Tiere zurück oder sterben ab, um im nächsten Jahr wieder neu aufzubrechen und zu erblühen. Stetes Wachstum, aber mit Regenerationsschleifen.

Wir Menschen haben uns Systeme scheinbar „für die Ewigkeit“ geschaffen: Das Wirtschaftssystem mit exponentiellem Wachstum und das klassische Geldsystem, so wie wir es kennen: die Lizenz zum Gelddrucken haben der Staat, bzw. die Nationalbanken, Kredite werden gegen Zinsen vergeben und Zinsen erhält, wer Geld auf Banken einzahlt. Genau das ist die Problematik bei der Geldschöpfung, die schon J.W. Goethe in seinem „Faust II“ darstellte und zeigte, dass dieser alchemistische Prozess nicht fortdauernd weiter gehen kann. Seit zwei Jahren sind wir ZeugInnen dieses Prozesses in der Finanzwirtschaft. Ich habe ein wenig Einblick in die Branche und muss leider berichten, dass dort die meisten Protagonisten so weitermachen wie vorher. Das bestätigen mir auch Kollegen, die die Materie kritisch betrachten und sich auf ethische Veranlagungen spezialisiert haben: Es werden Finanzprodukte verkauft, die dieselben Gefahren in sich bergen wie die, die die Krise ausgelöst haben. Wenige profitieren davon mit unermesslichen Summen.

Die Komplementärwährungen gibt es aus einer völlig anderen Motivation: Geld spielt hier die Rolle, die ihm gebührt: Die des Tauschmittels, des Mediums, Platzhalter für meine und deine Produkte und Dien

Die Bedeutung des Geldes in einer Gesellschaft hängt vom kollektiven Bewusstsein ab. Währungssysteme zeigen dies am besten. Und würden wir in unserem Leben den Zyklen in der Natur folgen, gäbe es kein Burnout und keine großen Finanzkrisen mehr.

Die Natur zeigt es uns jedes Jahr: Sie beschenkt uns mit ihrer Fülle an Früchten, Farben, Düften – bedingungslos. Im Winter ziehen sich Pflanzen und Tiere zurück oder sterben ab, um im nächsten Jahr wieder neu aufzubrechen und zu erblühen. Stetes Wachstum, aber mit Regenerationsschleifen.

Wir Menschen haben uns Systeme scheinbar „für die Ewigkeit“ geschaffen: Das Wirtschaftssystem mit exponentiellem Wachstum und das klassische Geldsystem, so wie wir es kennen: die Lizenz zum Gelddrucken haben der Staat, bzw. die Nationalbanken, Kredite werden gegen Zinsen vergeben und Zinsen erhält, wer Geld auf Banken einzahlt. Genau das ist die Problematik bei der Geldschöpfung, die schon J.W. Goethe in seinem „Faust II“ darstellte und zeigte, dass dieser alchemistische Prozess nicht fortdauernd weiter gehen kann. Seit zwei Jahren sind wir ZeugInnen dieses Prozesses in der Finanzwirtschaft. Ich habe ein wenig Einblick in die Branche und muss leider berichten, dass dort die meisten Protagonisten so weitermachen wie vorher. Das bestätigen mir auch Kollegen, die die Materie kritisch betrachten und sich auf ethische Veranlagungen spezialisiert haben: Es werden Finanzprodukte verkauft, die dieselben Gefahren in sich bergen wie die, die die Krise ausgelöst haben. Wenige profitieren davon mit unermesslichen Summen.

Die Komplementärwährungen gibt es  aus einer völlig anderen Motivation: Geld spielt hier die Rolle, die ihm gebührt: Die des Tauschmittels, des Mediums, Platzhalter für meine und deine Produkte und Dienstleistungen, nicht Fetisch (je größer der Geldberg, desto besser)

Aus unserer Arbeit im Geldcoaching können wir bestätigen, dass Geld oft der Spiegel des Selbst, des eigenen Unbewussten ist. So gesehen spiegeln Währungen das kollektive Unbewusste  einer Gesellschaft. Müssen wir uns in unserer patriarchalisch geprägten Welt wundern, welche Währung unser Leben bestimmt? Folgerichtig waren Tauschwährungen in Gesellschaften bestimmend, deren höchste Ehre den Fruchtbarkeitsgöttinnen galt, wie es Jahrtausende lang der Fall war.

Mehr zu dem Thema im ZUFALL – Magazin, http://www.zufall-magazin.com/

Verfasserin: Verena Florian, Sept. 2010

stleistungen, nicht Fetisch (je größer der Geldberg, desto besser)

Aus unserer Arbeit im Geldcoaching können wir bestätigen, dass Geld oft der Spiegel des Selbst, des eigenen Unbewussten ist. So gesehen spiegeln Währungen das kollektive Unbewusste einer Gesellschaft. Müssen wir uns in unserer patriarchalisch geprägten Welt wundern, welche Währung unser Leben bestimmt? Folgerichtig waren Tauschwährungen in Gesellschaften bestimmend, deren höchste Ehre den Fruchtbarkeitsgöttinnen galt, wie es Jahrtausende lang der Fall war.

Mehr zu dem Thema im ZUFALL – Magazin, http://www.zufall-magazin.com/

Verfasserin: Verena Florian, Sept. 2010

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