Ich bin schon wieder eine Pionierin

Mein Urgroßvater Oskar Gierke war einer: Er gründete das Annenhofkino in Graz. Ich komme aus der Pionier – Rolle auch nicht mehr heraus: Erst heute realisierte ich das wieder: Denn Florians Geldcoaching ist eines der ersten Unternehmen in Österreich und Deutschland, das eine Gemeinwohl – Bilanz erstellt hat und diese auch veröffentlicht. Deshalb dürfen wir uns als Pioniere bezeichnen. Wie auch die KWB:

„Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt müssen wieder eins werden und Unternehmen müssen dabei lernen, wieder Gesamtverantwortung für ihr Tun zu übernehmen. Die Gemeinwohl-Bilanz hilft, dass unsere Anliegen ernst genommen werden, weil die Ergebnisse messbar und vergleichbar sind.“ (Erwin Stubenschrott, Geschäftsführer KWB Die Biomasseheizung)

Im Modell Gemeinwohl-Ökonomie erstellen die Unternehmen eine jährliche Bilanz, in der die Firmenleistungen für das Gemeinwohl sichtbar gemacht, in Punkten gemessen und später auch steuerlich belohnt werden sollen (ökologische Produkte und Produktion, hohe Arbeitsplatzqualität, innerbetriebliche Mitbestimmung, Kooperationskompetenz, usw.).

Hier  können Sie unsere Bilanz herunterladen:Wir sind Gemeinwohlunternehmen

Warum machen wir das? Weil wir durch die Entwicklung von Geldcoaching schon ein Zeichen gesetzt haben: Wir sind aus der Finanzbranche ausgestiegen. Alles weitere auf www.geldcoaching.com.

Im Pressetext zur gestrigen Pressekonferenz werde ich mit folgenden Worten zitiert: „Ich bin überzeugt, dass man achtsam, kooperativ und nachhaltig wirtschaften kann, ohne sein Unternehmen und sich selbst dabei zu vergessen. Das schafft Mehrwert für die Gesellschaft. Das ist auch der Grund, warum ich vor einigen Jahren aus der Finanzbranche ausgestiegen bin und mit meinem Mann Geldcoaching entwickelt habe: Hier unterstützen wir Menschen, den Umgang mit Geld zu entspannen.“

Die Bilanz hat bei uns einen Prozess ausgelöst: Es endet ja nicht an der Verwendung von Recycle – Papier. Aber so werden uns ehrenamtliche Tätigkeiten jetzt erst wirklich bewusst, weil sie in der Bilanz bewertet werden. Und dass wir dem Gemeinwohl auch dienen, indem wir bei manchen  unserer KlientInnen einen aktiven Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten.

Die Themen: Mitbestimmung, innerbetriebliche Transparenz, Gender sind zwischen meinem Mann und mir geklärt 🙂 Deshalb erhielten wir auch eine relativ hohe Punktezahl. Aber die ist nicht ausschlaggebend: Mir ist wichtig, dass ich mir schon am Beginn des Tages in den Spiegel schauen kann, nicht erst an dessen Ende.

Hier eine Auswahl der Presseartikel.

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